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Demenz - Wenn die Hirnleistung nachlässt

Hirnleistungsstörung  

Demenz: Wenn die Hirnleistung nachlässt

14.02.2012, 16:39 Uhr | kb (CF)

Als Demenz wird eine krankheitsbedingte Hirnleistungsstörung bezeichnet, die mit der Abnahme des Gedächtnisses und der Denkfähigkeit einhergeht. Die Krankheit zählt zu den folgenschwersten im gesetzten Lebensalter. Die meisten Demenzformen sind nicht heilbar, lassen sich aber in der Regel durch Gedächtnistraining positiv beeinflussen.

Symptome und Ursachen der Demenz-Krankheit

In Deutschland sind statistisch sechs Prozent aller Menschen ab dem 65. Lebensjahr dement und nahezu ein Drittel aller über 90-Jährigen.

Die Ursachen für eine Demenz können sehr verschieden sein. Am häufigsten tritt die Krankheit in Kombination mit Alzheimer oder der Pick-Krankheit auf, wobei Nervenzellen im Stirn- und Schläfenlappen des Gehirns absterben.

Aber auch AIDS, Drogenvergiftungen oder Stoffwechselkrankheiten können die Ursache sein. Die Folgen hingegen sind eher einheitlich. Das Gedächtnis leidet. Das Erinnerungsvermögen nimmt ab, Orientierungsstörungen und Sprachschwierigkeiten sind die Folge.

Zusätzlich sind Verhaltensstörungen, Depressionen und Angstzustände häufige Erscheinungszustände.

Ist Demenz als Krankheit therapierbar?

Die Therapie bei einer Demenz zielt darauf ab, die Abnahme der Gedächtnisleistung zu verzögern und die Lebenssituation zu verbessern. Heilbar sind hingegen nur sehr wenige reversible Formen der Krankheit. Des Weiteren kann zwischen medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapieformen differenziert werden.

Darüber hinaus helfen psycho- sowie soziotherapeutische Maßnahmen den Betroffenen, mit der Situation besser zurechtzukommen. Eine Kombination aus Gedächtnis- und Bewegungstraining sowie ein funktionierendes soziales Netzwerk können zusätzlich eine Demenz hinauszögern.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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