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Schmuckallergie - Modeschmuck ist Tabu

Juckreiz und Ausschläge  

Schmuckallergie: Modeschmuck ist Tabu

14.02.2012, 16:39 Uhr | oh (CF)

Schmuck ist für viele ein wichtiges Accessoire. Doch leider hat das Tragen auch Nachteile. Immer mehr Menschen erkranken an einer Schmuckallergie, die direkt aber auch erst nach Jahren des Tragens auftreten kann. Besonders der günstigere Modeschmuck ruft durch unedlere Metalllegierungen oftmals Allergien hervor. Die bekannteste und wohl auch häufigste Schmuckallergie ist die Nickelallergie.

Ursachen für Schmuckallergie liegen in der Herstellung

Schmuck wird legiert. Diese Legierung dient zum einen dem Schutz des Schmuckstückes, zum anderen werden so Materialeigenschaften, wie beispielsweise die Härte, einzelner Komponenten verändert. Doch Legierung ist nicht gleich Legierung. Modeschmuck wird häufig mit unedlen Materialien wie Nickel legiert.

Beginnt der Körper zu schwitzen, löst sich der Nickel auf und bildet sogenannte Nickelsalze. Diese wiederum dienen als Auslöser für die Schmuckallergie. Diese äußert sich durch Symptome wie Juckreiz und Rötungen, über Bläschenbildung bis hin zu großflächigen Hautausschlägen.

Trotz Schmuckallergie - auf Schmuck nicht verzichten

Wenn eine Nickelallergie festgestellt wurde, gilt es jeglichen Kontakt mit dem Material zu vermeiden. Nickel kann auch in Brillengestellen, Knöpfen oder Gürtelschnallen enthalten sein. Auf Schmuck muss jedoch nicht verzichtet werden. Goldschmiede fertigen Schmuckstücke ohne Nickel an.

Auch hochwertiger Gold- oder Platinschmuck kann weiterhin getragen werden, denn diese Materialien sind kaum allergieauslösend. Je höher der Gold- oder Platingehalt eines Schmuckstückes ist, desto unwahrscheinlicher ist das Risiko einer Schmuckallergie.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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