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Bluthochdruck kann gefährlich enden, das sind die Warnzeichen

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Bluthochdruck  

Bluthochdruck bleibt oft unerkannt

21.12.2011, 09:58 Uhr | vdb

Bluthochdruck kann gefährlich enden, das sind die Warnzeichen. Bluthochdruck ist ein "stiller Killer". (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bluthochdruck ist ein "stiller Killer". (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bluthochdruck ist weit verbreitet. Jedoch wissen laut Angaben der Deutschen Herzstiftung zwischen sieben und zehn Millionen Menschen in Deutschland gar nicht, dass sie davon betroffen sind. Dabei ist ein zu hoher Blutdruck auf Dauer gefährlich. Er ist der häufigste Risikofaktor für Herz- und Gefäßerkrankungen. Bleibt er unbehandelt drohen Schlaganfall, Herzinfarkt oder Herzschwäche. Wir erklären, was erste Warnzeichen sind und wie Bluthochdruck behandelt werden kann.

Menschen mit Bluthochdruck fühlen sich oft fit

Typisch für Bluthochdruck ist, dass er häufig unerkannt bleibt. Das liegt daran, dass er keine Schmerzen mit sich bringt und von den Patienten nicht gespürt wird, warnt die deutsche Herzstiftung. Im Gegenteil: Menschen mit zu hohem Blutdruck fühlen sich häufig besonders fit und leistungsfähig. "Sie sind eher weniger müde und besonders im Leben engagiert. Der hohe Blutdruck fällt häufig erst auf, wenn er Schäden an den Organen verursacht. Erst dann rückt er in das Bewusstsein der Patienten", sagt Kardiologe Prof. Dr. Bernhard Schwaab. Eine rote Gesichtsfarbe, Klopfen an den Schläfen, leichte Kopfschmerzen und Luftnot bei Belastung seien manchmal erste Hinweise auf Bluthochdruck.

Gesunder Lebensstil senkt das Risiko

In 90 bis 95 Prozent der Fälle lässt sich keine eindeutige Ursache für Bluthochdruck feststellen. Dennoch gibt es bestimmte Risikofaktoren. So vermuten Mediziner, dass neben genetischen Faktoren auch ein ungesunder Lebensstil eine große Rolle spielt. So kann Übergewicht ebenso wie Stress, Schlafmangel oder Alkohol den Blutdruck in die Höhe treiben. Auch zu viel Salz und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko erheblich, erklärt Detlev Ganten, Vorstandsvorsitzender der Berliner Charité. Bei fünf bis zehn Prozent der Patienten kann ein konkreter Auslöser festgestellt werden, zum Beispiel Nierenschäden, hormonelle Störungen oder die Einnahme von Medikamenten. Während im jüngeren Erwachsenenalter weniger Frauen als Männer an Hypertonie erkranken, nimmt die Anzahl der Frauen mit Bluthochdruck nach dem 50. Lebensjahr zu und nähert sich zunehmend der Zahl der betroffenen Männer an. Grund dafür ist die Hormonumstellung in der Menopause.

Ab 40 Blutdruck regelmäßig messen

Um das Risiko Bluthochdruck rechtzeitig zu erkennen, sollte jeder seinen Bluthochdruck kennen. Besonders zu beachten ist, dass der Blutdruck mit dem Alter steigt. Die Empfehlung geht deshalb dahin, ab 40 Jahren mindestens einmal pro Jahr den Blutdruck checken zu lassen. Ab 50 sollte man das sogar halbjährlich tun, und wer in seiner nahen Verwandtschaft Fälle von Bluthochdruck hat, sollte seinen Blutdruck schon mit 30 oder früher regelmäßig messen lassen.

Blutdruck lässt sich auch ohne Medikamente senken

Als erhöht gilt der Blutdruck, wenn er bei 140 zu 90 mmHg oder höher liegt. Dann sollte in jedem Fall gehandelt werden, rät Schwaab. Allerdings sei das in der ärztlichen Praxis nicht immer der Fall. Dann helfen den Blutdruck senkende Medikamente. Allerdings kann man auch ohne Tabletten viel für einen niedrigeren Blutdruck tun. Übergewicht und mangelnde Bewegung sind Gift für Blutdruck und Kreislauf. Eine gesunde, möglichst salzarme Ernährung, Bewegung, ausreichend trinken und eine Reduzierung des Alltagsstress wirken sich positiv auf den Blutdruck aus.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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