Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome >

Grüner Star ist schwer zu erkennen

Grüner Star  

Grüner Star ist schwer zu erkennen

20.02.2012, 16:37 Uhr | dpa-tmn, dpa-tmn

Grüner Star ist schwer zu erkennen. Ab dem 65. Lebensjahr sollten die Augen alle ein bis zwei Jahre untersucht werden.

Ab dem 65. Lebensjahr sollten die Augen alle ein bis zwei Jahre untersucht werden.

Als Glaukom oder Grüner Star werden Augenerkrankungen bezeichnet, bei denen der Augeninnendruck erhöht ist. In der Regel bemerken die Betroffenen nicht, dass der Druck im Auge steigt. Dies fällt meist erst dann auf, wenn die Sehnervenfasern absterben und sich das Sehvermögen verschlechtert. Es kann sogar zur Erblindung kommen. Worauf es bei der Untersuchung von Grünem Star wirklich ankommt.

Die Messung des Augeninnendrucks reicht nicht aus

Die Messung des Augeninnendrucks ist die Standarduntersuchung bei Verdacht auf Grünen Star. Aussagekräftig ist sie allerdings nur, wenn auch der Sehnerv untersucht wird. Darauf weist Prof. Norbert Pfeiffer von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) in München hin. Denn ein erhöhter Augeninnendruck allein führe nicht zwangsläufig zu der auch als Glaukom bezeichneten Erkrankung. Und umgekehrt komme das Glaukom bei fast einem Drittel der Patienten auch ohne erhöhten Augeninnendruck vor.

Durch ein Glaukom entstandene Schäden bleiben

Die DOG empfiehlt Menschen ab 40 alle drei Jahre die schmerzfreien Untersuchungen. Bei Menschen jenseits der 65 sollten die Kontrollen alle ein bis zwei Jahre erfolgen. Denn die durch ein Glaukom entstandene Schäden lassen sich nicht wieder beheben. Allerdings können Medikamente, Laserbehandlung oder Operation verhindern, dass der Betroffene irgendwann erblindet. Etwa ein Prozent der Menschen über 40 Jahre hat Grünen Star.

Medikamente haben häufig Nebenwirkungen 

Sobald der Arzt Glaukom-Schäden festgestellt hat, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die weiteren Untersuchungen. Für die Vorsorgeuntersuchungen müssen die Patienten jedoch selbst aufkommen. Die DOG rät davon ab, jeden Patienten mit erhöhtem Augeninnendruck vorsorglich mit Medikamenten zu behandeln. Denn bei einigen Präparaten seien Nebenwirkungen auf Herz, Kreislauf und Lunge möglich. Ist der Druck allerdings sehr hoch, sei die Wahrscheinlichkeit für ein Glaukom sehr groß. In diesem Fall könnte Pfeiffer zufolge eine vorbeugende Behandlung sinnvoll sein.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Mehr zu den Themen

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal