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REM-Phase: Wann träumen wir?

REM-Schlaf: Die Schlafphase mit Traumaktivität

24.09.2013, 11:04 Uhr | me (CF)

Ruckartige Bewegungen der Augen sind typisch für die REM-Schlafphase. In dieser Phase, die etwa ein Viertel des nächtlichen Schlafs ausmacht, träumt der Mensch besonders intensiv.

REM-Schlaf: Wenn die Träume am stärksten sind

Wenn Sie schlafen, träumen Sie eigentlich fast immer. Das gilt auch dann, wenn Sie sich am nächsten Morgen an keinen Traum erinnern können. Traumaktivitäten lassen sich in jeder Schlafphase nachweisen. Die Intensität unterscheidet sich von Phase zu Phase allerdings deutlich. Am stärksten sind die Träume während des sogenannten REM-Schlafs. Die Abkürzung REM steht für Rapid Eye Movement, schnelle Bewegungen der Augen. Beim intensiven Träumen sind die Augen viel in Bewegung. Vor allem ruckartige Bewegungen gelten als typisch für diese Phase des Schlafs, die insgesamt rund 25 Prozent der Nacht ausmacht. Der REM-Schlaf muss nicht am Stück stattfinden, sondern kann sich vier bis sechs Mal je Nacht einstellen. (REM-Schlaf: Die Schlafphase mit Traumaktivität)

Das Gehirn ist in der REM-Phase aktiv, die Muskeln ruhen

Während wir in der REM-Schlafphase träumen, finden im Gehirn sehr viele Aktivitäten statt. Diese lassen sich über die Messung der Hirnströme per EEG registrieren. Die Muskeln hingegen sind während dieser Schlafphase entspannt. Wissenschaftler vermuten, dass dadurch Verletzungen verhindert werden sollen - schließlich wäre es unter Umständen gefährlich, jede Bewegung, von der wir träumen, auch tatsächlich auszuführen. Eine weitere Erkenntnis: Wer im REM-Schlaf geweckt wird, kann viel häufiger und viel intensiver von seinen Träumen berichten als Vergleichspersonen, die in früheren oder späteren Phasen des Schlafs geweckt werden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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