Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Schlafstörungen >

Schnarchen: Ursachen und Therapien

Schnarchen: Ursachen und Therapien

12.03.2012, 14:28 Uhr | bp (CF)

Schnarchen zehrt nicht nur an den Nerven des Partners, sondern kann auch der Gesundheit schaden. Zum Glück gibt es Therapien, mit denen Sie das Problem gut in den Griff bekommen können.

Vor der Therapie steht die Ursachenforschung

Schnarchen kann sich auf Dauer zu einer Belastung für die Gesundheit entwickeln. Mögliche negative Folgen sind ein zu hoher Blutdruck und in der Folge ein höheres Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt. Von den Beeinträchtigungen der Nachtruhe des Partners einmal ganz zu schweigen. Es gibt also viele gute Gründen, nach geeigneten Therapien gegen das Schnarchen zu suchen. Um die beste Methode auszuwählen, muss allerdings erst einmal die Ursache für das Schnarchen gefunden werden. Es gibt nämlich nicht eine Therapie für alle Schnarcher. Vielmehr muss für jeden Betroffenen eine passgenaue Lösung gesucht werden.

Schnarchen: Übergewicht und Alkohol sind oft ein Problem

In vielen Fällen ist das Schnarchen eine Folge von Übergewicht und falscher Ernährung. Alkohol und Nikotin wirken sich ebenfalls ungünstig aus. Liegen die Ursachen hierin, ist die Therapie einfach: Der Betroffene muss abnehmen und auf Alkohol und Zigaretten verzichten. Dasselbe gilt für Schlafmittel. Mitunter sind aber auch eine falsche Position während des Schlafens oder eine Verlagerung des Unterkiefers Schuld am Schnarchen.

Eine medizinische Fachanalyse kann dabei helfen, weitere Ursachen und Umstände des Schnarchens zu finden und eine Therapie zu entwickeln. Zum Beispiel tritt Schnarchen meist in der Rückenlage auf. Die Therapie besteht dann darin, durch geeignete Hilfsmittel die Rückenlage zu verhindern und zum Beispiel auf dem Bauch zu schlafen. Vorverlagerungen des Unterkiefers kann durch Bissschienen entgegengewirkt werden. Wer nur bei geöffnetem Mund schnarcht, dem hilft oft eine Kinnbinde. (In der Schlafschule richtig schlafen lernen)

Wenn Therapie nicht hilft: Operation bei anatomischen Ursachen

Wenn die konservativen Therapiemethoden das Schnarchen nicht lindern, kann eine Operation erforderlich werden. Dabei beseitigen die Mediziner mögliche anatomische Ursachen des Schnarchens. Diese sind zumeist im Bereich des Gaumens oder der Nasenscheidewand zu finden. Einige der Eingriffe können auch minimalinvasiv erfolgen. (Wie wird die Diagnose Schlafapnoe gestellt?)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Magenta SmartHome Bonus: bis zu 4 Geräte für nur 1,- €*
zur Telekom
Anzeige
Wenn Polsterträume wahr wer- den: Sofaecke ab 399,99 €
jetzt auf otto.de
myToysbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal