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Schlafmittel: Darum sollten Sie vorsichtig sein

Gefahren und Alternativen  

Schlafmittel: Darum sollten Sie vorsichtig sein

12.03.2012, 14:28 Uhr | rk (CF)

Schlafmittel haben viele Nebenwirkungen und beeinträchtigen die Qualität des Schlafs. Bei ihrer Einnahme ist deshalb größte Vorsicht geboten. Die Medikamente sollten nur in Notfällen und besonderen Ausnahmesituationen zum Einsatz kommen.

Schlafmittel: Vorsicht, Suchtgefahr!

Ein erholsamer und ausreichend langer Schlaf ist für die Gesundheit des Menschen von großer Bedeutung. Nachts regenerieren sich Körper und Geist. Insbesondere die Tiefschlafphase ist sehr wichtig. Wer Probleme mit dem Einschlafen hat, ist vielleicht versucht, zu einem Schlafmittel zu greifen. Doch, Vorsicht: Die Mittel können süchtig machen. Und sie verschlimmern die Schlafprobleme auf lange Sicht eher, als dass sie helfen. Schlafmittel greifen nämlich nur die Symptome an, nicht aber die Ursache.

Schlafmittel behindern den Tiefschlaf

Der normale, natürliche Schlaf ist durch nichts zu ersetzen. Im Normfall erholt sich der Körper sehr gut. Der gesamte Aufbau des Schlafs mit seinen verschiedenen Phasen ist auf die maximale Erholung ausgerichtet. Schlafmittel greifen in diese so genannte Schlafarchitektur ein und sind auch deshalb so überaus problematisch. Die Mittel unterdrücken nämlich ausgerechnet den Tiefschlaf, den Mediziner als REM-Phase bezeichnen. Dies ist der Teil der Nacht, in dem wir intensiv träumen, und der auch für das Lernen von großer Bedeutung ist.

Natürliche Alternativen zum Schlafmittel

Unabhängig von der negativen Wirkung und der Suchtgefahr ist bei der Einnahme von Schlafmitteln noch aus einem anderen Grund Vorsicht geboten: Leberkranke können ihrer Gesundheit mit Schlafmitteln schweren Schaden zufügen, Schwangere dürfen ebenfalls keine derartigen Mittel einnehmen. Und eine Kombination aus Schlafmitteln und Alkohol ist ohnehin tabu. Wer von Zeit zu Zeit oder auch regelmäßig Probleme mit dem Einschlafen hat, sollte einmal den Ursachen auf den Grund gehen. Auslöser können zum Beispiel psychische Probleme und zu viel Stress sein. In solchen Fällen wirken auch natürliche und daher ganz sanfte Mittel gut - zum Beispiel Baldrian, Hopfen und Melisse. Entspannungsübungen wie Autogenes Training sind ebenfalls hilfreich.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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