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Schlafstörungen: Ein Wasserbett kann helfen

Besser schlafen  

Schlafstörungen: Ein Wasserbett kann helfen

12.03.2012, 14:28 Uhr | aw (CF)

Wasserbettengeschäfte werben häufig mit einem verbesserten Einschlafvorgang sowie längeren Tiefschlafphasen. Was ist dran an dieser werbeträchtigen Behauptung? Medizinische Studien bewiesen bereits Mitte des 20. Jahrhunderts die Wirksamkeit dieser Schlafmöglichkeit, die auch heute vielfach empfohlen wird.

Erwiesene Aufwertung des Schlafs

Studien belegen ein leichteres Einschlafen sowie längere Schlafperioden bei Probanden. Ausgeruhtes Aufwachen sowie eine höhere Leistungsbereitschaft am Tag resultieren aus dem Schlaf in Wasserbetten. Patienten, die vor Beginn der Studien Medizin gegen Schlafstörungen eingenommen haben, konnten mit der Zeit auf die Tabletten teilweise oder gänzlich verzichten. Heute wird nicht nur bei Schlafstörungen, sondern auch bei Erkrankungen des Bewegungsapparats, so etwa bei Schäden an der Wirbelsäule, zum Kauf eines Wasserbetts geraten. Und die Erfolge bei Betroffenen sind groß. (Guter Schlaf im Alter: Tipps für Senioren)

Vor- und Nachteile vom Wasserbett abwägen

Vorweg sei gesagt, dass ein Wasserbett zunächst sicherlich sehr gewöhnungsbedürftig erscheint: Das Schlafgefühl unterscheidet sich deutlich von dem eines herkömmlichen Bettes – vor allem das leichte Wippen nach dem Einstieg erscheint in den ersten Wochen ungewohnt. Durch den Auftrieb des Wassers fühlen Sie sich in gewisser Weise „getragen“ – und jene Leichtigkeit trägt nachweislich zur Schlafqualität bei. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit der Temperaturanpassung: Im Winter können Sie das Wasserbett wärmer, im Sommer kälter stellen und somit die ideale Umgebung für die Nachtruhe schaffen. Menschen mit Verspannungen profitieren von der optimalen Unterstützung der Wirbelsäule.

Doch ein solches Bett hat nicht nur Vorteile: Zum einen ist die Anschaffung teuer und der Einbau relativ aufwendig. Zum anderen besteht bei Ehebetten ohne separate Wasserbehälter das Problem, dass sich Bewegungen einer Person deutlich auf die gesamte Bettfläche übertragen. Im Klartext: Wenn sich Ihr Ehepartner umdreht, führen die entstehenden Bewegungen oft dazu, dass man dabei aufwacht. (Autogenes Training bei Einschlafstörungen)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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