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Heuschnupfen: Die häufigste Allergie

Europaweit  

Heuschnupfen: Die häufigste Allergie

17.12.2014, 12:44 Uhr | nb (CF)

Heuschnupfen: Die häufigste Allergie. Eine junge Frau, geplagt von Heuschnupfen - damit ist sie nicht allein (Quelle: imago images)

Eine junge Frau, geplagt von Heuschnupfen - damit ist sie nicht allein (Quelle: imago images)

Nicht nur in Deutschland ist Heuschnupfen ein allgegenwärtiges Thema: Im Europavergleich rangiert die Reaktion auf Blütenpollen auf Platz eins der Allergien.

Ein echtes Volksleiden

Heuschnupfen ist heute mehr denn je ein Volksleiden: Allein in Deutschland liegt die Rate der Betroffenen bei 15 bis 24 Prozent. Andere Studien gehen von 16 Millionen Menschen aus, die alljährlich im Vorfeld des Frühlings mit den allseits bekannten Symptomen zu kämpfen haben. Die Berliner Charité geht sogar davon aus, dass bei rund 20 Millionen Bundesbürgern Behandlungsbedarf besteht. Kurzum: Heuschnupfen ist allgegenwärtig.

In anderen Industrienationen sieht das Bild nicht besser aus. Was die allergische Reaktion auf Pollen letztendlich auslöst, ist bis heute umstritten. Fest steht, dass mehrere Faktoren einen Anteil daran haben – so beispielsweise die jeweilige genetische Prädisposition, Umwelteinflüsse und sogar der Klimawandel.

Heuschnupfen ist die häufigste Allergie in Europa

Bereits jeder dritte Deutsche ist Allergiker. Betrachtet man die Verteilung der einzelnen Allergien genauer, rangiert Heuschnupfen mit 15 Prozent auf Platz eins. Es folgen Kontaktallergien (9 Prozent), Tierallergien (7 Prozent), Nahrungsmittelallergien (5 Prozent), Arzneimittelallergien (5 Prozent), Neurodermitis (4 Prozent) und Insektengiftallergien (4 Prozent).  

Forscher erwarten, dass die Anzahl der europaweiten Allergiker in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird. Beispielsweise legt eine Schätzung der Europäischen Stiftung für Allergieforschung nahe, dass in vier bis fünf Jahren etwa 50 Prozent der Europäer Allergien haben werden. Andere Forscher weisen diese Annahme als zu extrem zurück. Unbestritten ist jedoch, dass die Anzahl der Allergiepatienten im europäischen Schnitt wächst.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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