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Allergische Bindehautentzündung bei Heuschnupfen

Pollenallergie  

Allergische Bindehautentzündung bei Heuschnupfen

11.04.2012, 10:42 Uhr | mà (CF)

Heuschnupfen kann im Extremfall eine allergische Bindehautentzündung auslösen. Betroffene sollten das Symptom ernst nehmen und sogleich beim Arzt vorstellig werden.

Bindehautentzündungen treten vor allem bei Kleinkindern auf

Jedes Jahr aufs Neue müssen Heuschnupfenbetroffene mit juckenden Augen, Schwellungen und einer triefenden Nase fertigwerden. Als wäre das noch nicht genug, kommen auch Abgeschlagenheit, Schlafstörungen und – je nach Ausprägung – auch Entzündungen der Augen dazu. Die Bindehaut bezeichnet die Schleimhaut im vorderen Augenabschnitt.

Die Bindehautentzündung ist eine der häufigsten Diagnosen in Augenarztpraxen. Vor allem Kleinkinder sind betroffen. Die sogenannte Konjunktivitis muss allerdings nicht immer durch Heuschnupfen ausgelöst werden – eher sind Bakterien die Ursache.

Weiterhin können Schmutz (Staub) und trockene Augen ein solches Leiden auslösen. Sofern der Verdacht einer Bindehautentzündung vorliegt, sind die genauen Ursachen schnellstmöglich durch einen Spezialisten festzumachen.

Wie äußert sich eine allergische Bindehautentzündung?

Ganz typisch in der Heuschnupfenzeit sind rote, tränende und juckende Augen. Die Rötung kann mit der Zeit zunehmen. Unabhängig davon können unter den Augen Schwellungen auftreten, was auf eine durch Heuschnupfen bedingte Bindehautentzündung hinweisen würde.

Die genannten Symptome müssen ansonsten nicht grundsätzlich eine allergische Bindehautentzündung begründen. Sofern sie über einen längeren Zeitraum anhalten, liegt der Verdacht allerdings nahe.

Auch kann eine allergische Bindehautentzündung unabhängig von Heuschnupfen auftreten. Die Ursache liegt immer in der Fehlsteuerung des menschlichen Immunsystems, das gegen eigentlich harmlose Natursubstanzen zu kämpfen versucht.

Vielfältige Behandlungsansätze

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Behandlungsmethoden. Akute allergische Bindehautentzündungen können durch antiallergische Augentropfen kurzfristig eingedämmt werden. Im nächsten Schritt kann der Arzt eine langfristige symptomatische Therapie verordnen. In manchen Fällen kann auch eine sogenannte Hyposensibilisierung Abhilfe schaffen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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