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Wie Heuschnupfen zu Asthma führen kann

Symptome erkennen  

Wie Heuschnupfen zu Asthma führen kann

12.04.2012, 18:15 Uhr | sk (CF)

Studien legen nahe, dass jedes dritte Kind mit Heuschnupfen zu einem späteren Zeitpunkt auch an Asthma erkrankt. Eltern von betroffenen Sprösslingen sollten sich daher frühzeitig über die Symptomatik der chronischen entzündlichen Erkrankung informieren.

Aus Heuschnupfen entwickelt sich häufig Asthma

Jüngsten Untersuchungen zufolge leiden etwa sieben Prozent der sechs- bis siebenjährigen Kinder an Heuschnupfen. Bei den 13- bis 14-Jährigen liegt die Quote sogar bei bis zu 15 Prozent. Trotz modernster Medizin und Frühwarnsystemen zeigt die Tendenz nach oben, was verschiedenen Umwelteinflüssen zugerechnet wird.

Die Auswirkungen für die Betroffenen können einschneidend sein: Neben Einschränkungen in der Freizeit haben junge Heuschnupfenbetroffene häufig auch mit Konzentrationsstörungen zu kämpfen. Infolgedessen können die schulischen Leistungen in der Pollenzeit deutlich abnehmen. Nicht nur deswegen sollten Eltern das Problem nicht auf die leichte Schulter nehmen: Häufig entwickelt sich daraus eine Asthmaerkrankung.

Eltern müssen sensibilisiert werden

Die Statistik zeigt, dass sich bei jedem dritten Kind mit Heuschnupfen später auch Asthma entwickelt. Zu den bekannten Symptomen wie einer triefenden Nase und juckenden Augen kommen dann eine pfeifende Atmung, Husten und unter bestimmten Voraussetzungen auch akute Atemnot.

Die Pollenallergie wechselt im Laufe der Jahre von der Nase in die Bronchien, weshalb die Ärzte in diesem Zusammenhang auch von einem „Etagenwechsel“ sprechen – das Leiden ist quasi eine Etage herabgestiegen. Eltern sind gut beraten, die Vorzeichen richtig zu deuten und möglichst frühzeitig einen Spezialisten aufzusuchen.

Diese Symptome können auf Asthma hinweisen

Das erste Anzeichen von Asthma ist ein trockener Reizhusten, der vor allem in der Nacht auftritt. Auch eine trockene, pfeifende Atmung sowie gelegentliche Atemnot weisen auf ein solches Leiden hin.

Die Atemnot wird durch eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur ausgelöst. Zusätzlich erschwert die geschwollene Schleimhaut das Luftholen. Schon leichte Ausprägungen von Asthma erfordern eine konsequente Therapie. Diese kann die Symptome deutlich abschwächen und vor allem verhindern, dass sich das Leiden mit den Jahren intensiviert.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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