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Allergische Bindehautentzündung durch Heuschnupfen

Antihistaminika helfen  

Allergische Bindehautentzündung durch Heuschnupfen

19.02.2014, 11:31 Uhr | sk (CF)

Zusammen mit einem Heuschnupfen tritt häufig eine allergische Bindehautentzündung auf. Gerötete und geschwollene Augen sind die Folge. Das beste Mittel dagegen sind Augentropfen, die in unterschiedlichen Zusammensetzungen zu haben sind.

Wenn die Pollen die Augen anschwellen lassen

Ein Heuschnupfen ist eine allergische Reaktion des Körpers auf die Pollen, die er wie Krankheitserreger behandelt. Die Folge sind unter anderem Hustenreiz und eine laufende Nase. Häufig rufen die Pollen zudem eine allergische Bindehautentzündung hervor.

Die Augen und die Innenseite der Lieder schwellen an, sind gerötet und jucken. Für die Behandlung sind ähnliche Wirkstoffe wie beim Kampf gegen den Heuschnupfen empfehlenswert. Allerdings verpacken die Hersteller sie in Lösungen, die das Auge schonen.

Antihistaminika und abschwellende Mittel

Wie bei der Behandlung von Heuschnupfen kommen auch beim Kampf gegen eine allergische Bindehautentzündung Antihistaminika zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Mittel, die den körpereigenen Stoff Histamin blockieren. Er aktiviert die entzündlichen Prozesse im Körper.

Medikamente, die die Augen abschwellen lassen, bekommen Sie als frei verkäufliche Präparate in der Apotheke. Eine weitere Therapie gegen allergische Bindehautentzündung ist die Einnahme von Mastzellenstabilisatoren. Sie schalten die Entzündungsvermittler aus, die an den Mastzellen für die allergischen Reaktionen sorgen.

In der Apotheke bekommen Sie auch Kombipräparate, sie sowohl Antihistaminika als auch Mastzellenstabilisatoren beinhalten. Augentropfen mit Kortison wird Ihnen Ihr Arzt nur in besonders schweren Fällen verschreiben, da diese Präparate erhebliche Nebenwirkungen haben können.

Der Bindehautentzündung vorbeugen

Wenn die allergische Bindehautentzündung noch nicht aufgetreten ist, Sie aber bekanntermaßen mit Heuschnupfen zu kämpfen haben, können Sie vorbeugend aktiv werden. Augentropfen, die Cromoglizinsäure als Wirkstoff enthalten, verhindern die allergische Reaktion des Auges.

Sie müssen allerdings unbedingt rechtzeitig, das heißt vor Auftreten der Beschwerden, angewendet werden. Erst nach etwa ein bis zwei Wochen können die Tropfen ihre Wirkung voll entfalten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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