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Heuschnupfen erkennen: Ein Hauttest gibt Gewissheit

Allergologen aufsuchen  

Heuschnupfen erkennen: Ein Hauttest gibt Gewissheit

05.04.2012, 14:05 Uhr | fs (CF)

Die Symptome von Allergien wie Heuschnupfen sind allseits bekannt, können jedoch je nach erblicher Anlage unterschiedlich ausgeprägt sein. Nur der Hauttest bei einem Allergologen kann für Gewissheit sorgen.

So funktioniert der Pricktest

In Deutschland sind mehr als 16 Millionen Menschen von Heuschnupfen betroffen. Die tatsächliche Zahl dürfte sogar noch höher liegen, da viele das Leiden nicht genau zuordnen können – mangels ärztlicher Konsultation oder weil die Symptome nur geringfügig ausgeprägt auftreten. Wenn sich der Verdacht erhärtet, kann der Hauttest beim Arzt recht schnell Klarheit verschaffen.

Der bekannteste Hauttest ist der Pricktest. Dabei wird eine Flüssigkeit mit Rückständen des jeweiligen Allergens auf die Haut des Betroffenen appliziert. Anschließend wird diese – meistens an der überdurchschnittlich empfindlichen Innenseite des Unterarms – mit einer feinen Nadel leicht aufgeritzt, um den Kontakt zu beschleunigen. Keine Sorge: Dieses Aufritzen verursacht keinerlei Schmerzen, da lediglich die oberste Hautschicht behandelt wird.

Weitere Hauttests können nötig sein

Bereits Sekunden oder Minuten nach Gabe des Mittels können die erwarteten Symptome auftreten. Ist dies der Fall, gilt der Heuschnupfentest als positiv. Kontaktallergien werden dagegen mit dem sogenannten Epikutantest – auch „Patchtest“ genannt – festgestellt. Hierbei wird das vermutete Allergen mithilfe eines Pflasters am Rücken des Betroffenen angebracht.

Nach zwei Tagen überprüft der Arzt, ob an der jeweiligen Stelle Knötchen oder Bläschen zu sehen sind. Ist dies der Fall, gilt auch dieser Test als positiv. Zusätzlich kann auch ein Bluttest angeordnet werden, bei dem bestimmte Bestandteile des Immunsystems gesucht werden. Da diese nur dann auftreten, wenn der Körper in „Abwehrhaltung“ geht, lässt sich der Verdacht einer bestimmten Allergie dadurch weiter eingrenzen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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