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Zu viel Stress: Wie entsteht Burnout?

Zu viel Stress: Wie entsteht Burnout?

24.05.2012, 12:05 Uhr | cf (CF)

Zu viel Stress und eine zu starke Belastung können zu Burnout führen. Wer die Warnsignale rechtzeitig erkennt, kann gegensteuern. Manchmal steckt allerdings auch eine behandlungsbedürftige Depression hinter dem Erschöpfungszustand.

Zu viel Stress oder eine Depression?

Manche Kritiker stoßen sich daran, dass ein Burnout zunehmend in Mode zu kommen scheint. Längst gelte es in vielen Kreisen als chic, über zu viel Stress zu klagen. Das Problem: Wann ein Mensch tatsächlich Burnout hat, lässt sich kaum sicher sagen. Bislang existieren nämlich weder eine klare Definition der Erkrankung noch eine eindeutige Diagnostik. So kommt es, dass auch solche Patienten in der Burnout-Statistik auftauchen, die eigentlich eine Depression haben. Unstrittig ist jedoch, dass in vielen Fällen äußere Faktoren wie diverse Stressarten zum Burnout führen. (Burnout: Das sind die neuen Therapiekonzepte)

Warnsignale erkennen

Ein Burnout kommt nicht von heute auf morgen. In der Regel zeigen sich über einen längeren Zeitraum klare Signale. Wenn Sie diese Anzeichen ernst nehmen, können Sie Ihr Leben womöglich rechtzeitig ändern. Wenn Sie zum Beispiel regelmäßig auch nach dem offiziellen Feierabend beruflich zu tun haben, gerät Ihre Balance zwischen Job und Freizeit durcheinander. Sie müssen wieder lernen, dass es kein Zeichen von Schwäche ist, wenn Sie sich eine Auszeit nehmen und Ihrem Körper Erholung gönnen. Viele Menschen, die später mit Burnout zu kämpfen haben, identifizieren sich überdurchschnittlich stark mit ihrem Job und erleben beruflichen Erfolg beinahe wie eine Droge. (Stress im Büro vermeiden: So schaffen Sie's)

Wirksam vorbeugen und auch mal Nein sagen

Das Wörtchen „Nein“ kann Ihnen beim Abbau von Stress sehr helfen. Sie müssen nicht jede Aufgabe übernehmen und dürfen auch mal etwas ablehnen. Versuchen Sie nicht, alles gleichzeitig zu machen. Wenn Sie an einem wichtigen Projekt arbeiten, müssen Sie nicht immer telefonisch erreichbar sein. Und Ihre E-Mails können Sie auch später noch abrufen. Wenn das alles nicht hilft und der Stress bleibt, ist manchmal ein Wechsel des Arbeitsplatzes der letzte Ausweg.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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