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Soziale Stressfaktoren: Vor allem Großstädter betroffen

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Soziale Stressfaktoren: Vor allem Großstädter betroffen

24.05.2012, 12:54 Uhr | nm (CF)

Soziale Stressfaktoren in der Großstadt sind die Ursache, warum Menschen dort mit einem erhöhten Gesundheitsrisiko leben. Es fehlen oftmals wichtige Ruhepole, um die Alltagshektik in den Griff zu bekommen.

Stadtmenschen leben mit einem höheren Gesundheitsrisiko

Großstädte sind gefährlich für die Gesundheit. Ihre Bewohner beklagen einen hektischen Alltag und leiden deshalb auch öfter an psychischen Erkrankungen als Menschen auf dem Land. Wie soziale Stressfaktoren die Gehirne von Stadtmenschen verändern, zeigen neueste Studien. Obwohl das Leben in der Großstadt verschiedene Vorteile bietet, ist es für die Psyche eher ungesund. Das Risiko einer Schizophrenie-Erkrankung ist für geborene Städter sogar doppelt so hoch wie für Landmenschen. (Äußere Stressfaktoren: Informationsflut macht krank)

Stressauswirkung auf das Gehirn

Um zu messen, wie Stressfaktoren sich auf das Gehirn auswirken, mussten Versuchsteilnehmer in einem Kernspintomografen unter Zeitdruck schwierige Rechenaufgaben lösen. Um den Stressfaktor zusätzlich zu erhöhen, kritisierten die Wissenschaftler dabei ständig die Leistung der Teilnehmer. Im Ergebnis konnte nachgewiesen werden, dass die Aktivität der Hirnregion Amygdala, die mitverantwortlich für Angstzustände und Depressionen ist, bei den Menschen aus der Großstadt am höchsten war.

Soziale Stressfaktoren in der Städteplanung besser berücksichtigen

Soziale Stressfaktoren in der Großstadt lassen sich aber nach Ansicht der Forscher durch eine vernünftige Städteplanung zumindest eindämmen. Dabei bieten Umweltfaktoren wie Grünflächen und Lärmminderung einen Ansatz. Der Lebensraum Stadt muss in Zukunft so geplant und gestaltet werden, dass er für die psychische Gesundheit möglichst förderlich ist. Dann ist es auch möglich, schwer wiegende psychische Störungen wie Depression oder Schizophrenie nicht nur zu behandeln, sondern den Ausbruch solcher Erkrankungen zu verhindern. (Stressvermeidung durch Erholungsphasen)

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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