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Akuter Stress: Nicht immer bedrohlich

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Positive Auswirkung  

Akuter Stress: Nicht immer bedrohlich

24.04.2012, 15:58 Uhr | kk (CF)

Akuter Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf eine Bedrohung. Obwohl der Begriff an sich bereits bedrohlich klingt, muss er keinesfalls dauerhaft mit negativen Erscheinungen einhergehen.

Akuter Stress muss nicht zwangsläufig krank machen

Während Stress häufig eine langfristige Erscheinung ist, bezeichnet akuter Stress die Reaktion auf eine unmittelbare Bedrohung. Das muss nicht gleich ein Überfall oder eine schlimme Diagnose beim Arzt sein – auch die klassische Prüfungssituation, wie beispielsweise ein Bewerbungsgespräch oder eine Klausur, kann eine akute Reaktion von Körper und Geist auslösen. Sogleich werden die Hormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol über das Nebennierenmark ausgeschüttet. Gleichzeitig erhöht sich die Herzfrequenz merklich, während der Körper auf Hochtouren schwitzt. Diese Reaktion ist völlig natürlich, bereitet sich der Körper – geschult durch abertausende Jahre der Evolution – doch auf die klassische „Kampf oder Flucht“-Situation vor. (Stress-Symptom: Augenzucken ist ein Signal)

Stress kann Wahrnehmung verbessern

Studien haben sogar belegt, dass diese Stressart die Konzentration steigert und das Hörvermögen kurzzeitig verbessert. Auch das ist naheliegend: Der Betroffene soll Reize besser wahrnehmen können, um die potenzielle Gefahr besser einschätzen zu können. Eine solche Gefahr war in der Frühzeit der Menschheit beispielsweise ein Angriff durch wilde Tiere. Mittlerweile lösen ganz andere Faktoren akuten Stress aus. Wohlgemerkt: Dieser muss nicht zwangsläufig krank machen. Erst wenn sich der Körper über einen längeren Zeitraum nicht anpassen kann, führt ein solches Ereignis zu klassischen Nebenwirkungen wie Schlaf- und Konzentrationsstörungen. (Krank durch Stress: Diese Faktoren sollten Sie vermeiden)

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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