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Eustress: Es gibt auch positiven Stress

Stressforschung  

Eustress: Es gibt auch positiv erlebten Stress

24.04.2012, 12:46 Uhr | ms (CF)

Stress muss nicht immer etwas Schlechtes bedeuten: Positiv erlebter Stress wird als Eustress bezeichnet und tut Körper und Geist richtig gut.

Positive Aufwühlung von Körper und Geist

Viele von uns können sich noch an das Kribbeln vor dem ersten Kuss oder die Erleichterung nach der bestandenen Führerscheinprüfung erinnern. Auch die Aufregung vor der Hochzeit oder die Freude über die Geburt eines Kindes gehören in diese Kategorie. Gefühle dieser Art wühlen auf – allerdings auf eine positive Art und Weise. In der Fachwelt werden sie als Eustress bezeichnet und sind das genaue Gegenteil von Disstress. Die Vorsilbe „Eu“ kommt aus dem Griechischen, wo sie schlicht und einfach für „gut“ steht. Die Definition wurde – wie ein Großteil der Grundlagen in der Stressforschung – von dem ungarisch-kanadischen Forscher Hans Selye formuliert, der Stress das erste Mal 1936 eindeutig festmachen konnte. Seine Stresstheorie sowie die Definition des Allgemeinen Anpassungssyndroms bestimmen die Stressforschung bis heute.

Abgrenzung zwischen Eustress und Disstress

Die Unterscheidung der beiden Stressarten hat Selye eigentlich sehr einfach zusammengefasst: Stress, der Körper oder Geist fördert, ist positiv: Eustress. Kann sich der Körper dagegen nicht daran anpassen, führt er zur Erschöpfung der Widerstandsfähigkeit und ist somit negativ: Disstress.

Der Trennstrich lässt sich allerdings nicht immer genau ziehen: Sportliche Betätigung beispielsweise führt zunächst zu einem klassischen Stress. Als Reaktion darauf stößt der Körper Adrenalin aus, was in der Evolution klassisches Flucht- und Kampfverhalten markiert. Nach einem Training fühlt man sich jedoch häufig erleichtert und beflügelt, was wiederum ein positiver Zustand ist. Keine Frage, dass Momente wie diese das Wohlbefinden steigern und die Leistungsfähigkeit des Menschen langfristig begünstigen. 

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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