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Stress: Immer mehr Lehrer denken an Frühpensionierung

Stress: Immer mehr Lehrer denken an Frühpensionierung

24.05.2012, 13:16 Uhr | sk (CF)

Stress: Immer mehr Lehrer denken an Frühpensionierung. Es gibt immer mehr krankhaft gestresste Lehrer (Quelle: imago images)

Es gibt immer mehr krankhaft gestresste Lehrer (Quelle: imago images)

Immer mehr Lehrer leiden unter Stress in der Schule. Jeder fünfte geht davon aus, dass er aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand gehen muss. Auch das Abschalten nach Feierabend fällt den Pädagogen schwer.

Umfrage unter Lehrern

Die Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) gab eine Umfrage unter rund 1.300 Lehrern in Auftrag. Sie wollte herausfinden, wie es um die Gesundheit der Pädagogen bestellt ist. Das Ergebnis: 16 Prozent der Befragten sind sicher, dass sie sich aus gesundheitlichen Gründen für eine Frühpensionierung entscheiden müssen. Weitere 44 Prozent können das für sich nicht ausschließen. Lediglich rund 40 Prozent der Lehrer gaben an, dass sie sich fit genug fühlen, um bis zur Pensionierung zu arbeiten. Die Teilnehmer der Umfrage waren zwischen 24 und 65 Jahren alt und stammten aus sieben verschiedenen Bundesländern. (Stress: Entstehung und Ursachen im Überblick)

eltern.t-online.de: Lehrer-Kriterien - was macht einen guten Lehrer aus?

Emotionale Belastung

Als negative Faktoren und Auslöser für ihren Stress gaben die Lehrer insbesondere eine hohe emotionale Belastung an. Als Gründe nannten sie zu große Leistungsunterschiede in der Schülerschaft, Zeitdruck und auch Streit mit Kollegen. So mancher Lehrer gab an, er sei ein „Nervenbündel“ und reagiere oftmals allzu gereizt.

Abschalten fällt schwer

Arbeit in der Schule ist aber nicht die einzige Stressart, die viele Lehrer empfinden. Ihnen fällt auch das Abschalten in der freien Zeit schwer. 45 Prozent der Pädagogen berichteten, dass sie auch im Feierabend noch oft an Schwierigkeiten in der Schule denken müssen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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