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Schnelles Essen erhöht das Diabetes-Risiko

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Diabetes  

Schnelles Essen erhöht das Diabetes-Risiko

28.08.2012, 15:16 Uhr | nho

Schnelles Essen erhöht das Diabetes-Risiko. Schnelle Esser riskieren Diabetes. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schnelle Esser riskieren Diabetes. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer seine Mahlzeiten in Windeseile verzehrt, hat ein höheres Risiko, an Diabetes zu erkranken. Zu diesem Schluss kamen litauische Wissenschaftler, die ihre Arbeit auf einem Kongress in Florenz vorstellten. Testen Sie hier Ihr Diabetes-Risiko.

Die Essgeschwindigkeit ist ein unabhängiger Risikofaktor

Auf dem internationalen und europäische Kongress für Endokrinologie in Florenz stellte das Forscherteam von der der litauischen Universität für Gesundheitswissenschaften seine Forschungsergebnisse vor. Sie zeigten, dass Menschen, die schnell essen 2,5-mal häufiger an Diabetes Typ 2 leiden, als diejenigen, die sich dazu Zeit nehmen. Das Forscherteam um Dr. Lina Radzeviciene wies damit zum ersten Mal die Rolle der Essgeschwindigkeit als unabhängigen Risikofaktor für Typ 2-Diabetes wissenschaftlich nach. 

Mehr als 700 Personen befragt

Für die Studie wurden 234 Menschen, die neu an Typ 2-Diabetes erkrankt waren, zu möglichen Risikofaktoren in der Vergangenheit befragt. Die Teilnehmer wurden unter anderem gebeten, ihre Essgeschwindigkeit mit der anderer Personen zu vergleichen. Neben den 234 Diabetikern füllten 468 Kontrollpersonen ohne Diabetes mit vergleichbarer Alters- und Geschlechtsverteilung den Fragebogen aus. Bei allen Probanden wurde außerdem Größe, Gewicht, Taillen- und Hüftumfang gemessen.

BMI und Bildungsniveau spielt wohlmöglich auch eine Rolle

Nach einem Vergleich der Ergebnisse zeigte sich, dass Personen, die ihr Essverhalten als vergleichsweise schnell beschrieben, ein zweieinhalbfach erhöhtes Risiko für eine Erkrankung an Typ 2-Diabetes hatten. Ein detaillierter Blick auf diese Personengruppe offenbarte außerdem, dass diese Menschen verglichen mit der Kontrollgruppe einen signifikant höheren BMI und ein geringeres Bildungsniveau hatten.

Weitere Risikofaktoren sollen in Zukunft untersucht werden

Dr. Radzeviciene und ihr Team hatten bereits vor einigen Jahren festgestellt, dass ein Kaffeekonsum von mehr als vier Tassen pro Tag das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, erheblich reduziert. Sie fanden auch heraus, dass Rauchen und der übermäßige Verzehr von Eiern (mehr als fünf Eier pro Woche) das Risiko erhöhen. Die Forscher wollen nun weitere Studien durchführen, die die Ursachen und Risikofaktoren von Diabetes besser erklären. Zu diesen Risikofaktoren zählen neben der Essgeschwindigkeit auch Übergewicht und Fettleibigkeit.

Diabetes ist längst zur Volkskrankheit geworden

Aktuellen Schätzungen zu Folge sind 2011 etwa sieben bis acht Millionen Deutsche von Diabetes betroffen. Laut dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) leiden davon etwa fünf bis zehn Prozent (circa 350.000) unter Diabetes mellitus Typ 1 und knapp 90 Prozent (ca. 6,3 Millionen) sind an Typ 2 erkrankt. Die Erkrankung ist mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Schäden an Augen, Füßen und der Nieren verbunden. 

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