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Osteoporose-Symptome: So äußert sich die Krankheit

Osteoporose-Symptome: So äußert sich die Krankheit

22.11.2012, 16:03 Uhr | aj (CF)

Typische Osteoporose-Symptome wie Knochenbrüche zeigen sich meist erst, wenn die Krankheit schon fortgeschritten ist. Besonders Frauen in der zweiten Lebenshälfte sollten daher bei starken Rückenschmerzen an eine mögliche Osteoporose-Erkrankung denken und sich untersuchen lassen.

Rückenschmerzen als erstes Anzeichen

Rückenschmerzen können eine ganze Reihe von Ursachen haben. Sie sind jedoch auch bei Osteoporose oft das erste Symptom, wenn der Knochenschwund ein bestimmtes Maß erreicht hat. Der Knochenabbau an sich ist nicht mit Schmerzen verbunden, sodass die Krankheit meist unbemerkt beginnt. Setzen aber Rückenschmerzen plötzlich und heftig ein, sollten Sie im fortgeschrittenen Alter bedenken, dass auch eine Osteoporose dahinterstecken kann. Das gilt insbesondere bei Frauen über 50 Jahren. Leiden Sie unter plötzlich auftretenden Rückenschmerzen, sollten Sie dies Ihrem Arzt mitteilen, der weitere Untersuchungen veranlassen wird. (Schwangerschaft als Ursache für Osteoporose)

Osteoporose-Symptom: Knochenbrüche

Ein typisches Osteoporose-Symptom sind Knochenbrüche bei geringen äußeren Anlässen, etwa einem an sich harmlosen Sturz. Brüche treten auf, wenn sich die Knochendichte bei fortgeschrittener Krankheit schon so weit verringert hat, dass die Knochen den Belastungen des Alltags nicht mehr standhalten. Durch Osteoporose bedingte Knochenbrüche treten besonders häufig an den Wirbeln, am Oberschenkelhals und an den Handgelenken auf.

Weitere Osteoporose-Symptome sind bei fortgeschrittener Krankheit eine Verkrümmung der Wirbelsäule bis hin zum Buckel und eine deutliche Abnahme der Körpergröße. Wenn sich die Wirbel verformen, ist das vielfach mit starken Schmerzen verbunden. Die Verkürzung des Rumpfes führt bei vielen Patienten zum sogenannten Tannenbaumphänomen: Die überschüssige Haut hängt herunter und wirft Falten, die an die Zweige einer Tanne erinnern.

Osteoporose diagnostizieren

Bei Menschen, die unter den oben genannten Symptomen leiden, besteht ein erhöhter Verdacht auf Osteoporose. Ein Arztbesuch ist dann dringend erforderlich. Mittels Knochendichtemessung, einem Röntgenverfahren, können Ärzte feststellen, ob eine Osteoporose besteht und wie weit sie schon fortgeschritten ist. Mittels Röntgen lässt sich auch feststellen, ob schon unbemerkte Knochenbrüche aufgetreten sind. Eine schlichte Messung der Körpergröße und des Abstandes zwischen Rippenbogen und Beckenkamm gibt ebenfalls Hinweise auf eine mögliche Osteoporose.

Auf dieser Grundlage können Mediziner ermitteln, wie groß das Risiko ist, innerhalb eines bestimmten Zeitabschnitts Knochenbrüche zu erleiden. Auf der Diagnose basiert dann auch die Osteoporose-Therapie. (Medikamente gegen Osteoporose: Das sollten Sie wissen)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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