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Arteriosklerose: Krämpfe in den Beinen ernst nehmen

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Arteriosklerose  

Kalte Beine weisen auf verstopfte Arterien hin

12.02.2013, 11:24 Uhr | akl , dpa

Arteriosklerose: Krämpfe in den Beinen ernst nehmen. Arteriosklerose: Verkalkten die Arterien, kommt es zu Durchblutungsstörungen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Verkalkten die Arterien, kommt es zu Durchblutungsstörungen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schmerzen in den Beinen sind nicht immer harmlos. Vor allem, wenn sich das Bein kalt anfühlt, kann das ein Warnzeichen sein. Zwingen die Beschwerden einen Betroffenen nach kurzem Gehen zudem dazu, vorübergehend stillzustehen, könnte dahinter auch eine Durchblutungsstörung stecken. Darauf weist Norbert Smetak, Vorsitzender des Bundesverbands Niedergelassener Kardiologen (BNK) in München, hin.

Typisch sind krampfartige Schmerzen

Mediziner nennen das Phänomen "Periphere arterielle Verschlusskrankheit" - kurz PAVK. Im Volksmund ist der Begriff "Schaufensterkrankheit" bekannt. Klassische Merkmale der Erkrankung seien krampfartige Schmerzen in der Wade. Außerdem fühle sich das Bein kalt an, sei blass und der Puls jenseits des Arterienverschlusses nicht mehr tastbar. Frauen haben Smetak zufolge oft sogar Schmerzen im gesamten Bein oder aber nur in der Ferse.

Im schlimmsten Fall droht die Amputation

Ist eine Arterie komplett verschlossen, kann es sein, dass sich der Betroffene nicht mehr bewegen kann oder gar einen Schock erleidet. Ist die Durchblutung längere Zeit behindert, muss im schlimmsten Fall das Bein amputiert werden. Daher ist eine rechtzeitige Behandlung mit Medikamenten oder eine Operation wichtig. Da ein Patient mit einer Durchblutungsstörung in den Beinen auch ein erhöhtes Risiko hat, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden, sollte in jedem Fall die Ursache geklärt werden.

Jeder vierte über 65 betroffen

Gestört werden kann die Durchblutung unter anderem durch zunehmende Arterienverkalkung, die Ausdehnung von Arterienwänden oder entzündliche Gefäßerkrankungen. Besonders gefährdet sind Raucher, Übergewichtige, Diabetiker sowie Menschen mit erhöhtem Blutdruck oder Cholesterinspiegel. Dem BNK zufolge sind etwa 15 bis 25 Prozent der Menschen über 65 Jahren von der PAKV betroffen.

Rauchen beschleunigt Arteriosklerose

Um der Arterienverkalkung vorzubeugen empfehlen Experten, mit dem Rauchen aufzuhören, sich ausreichend zu bewegen sowie regelmäßig die Blutdruckwerte, den Blutzuckerspiegel sowie die Fettwerte im Blut untersuchen zu lassen. Es sei zweifelsfrei erwiesen, dass Rauchen einer der aggressivsten Risikofaktoren für die Entstehung einer Arteriosklerose ist, warnt die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin.

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