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Bluthochdruck und Kaffee: Wie viel Koffein darf sein?

Bluthochdruck und Kaffee  

Bluthochdruck-Patienten dürfen Kaffee trinken

11.02.2013, 12:36 Uhr | akl

Bluthochdruck und Kaffee: Wie viel Koffein darf sein?. Auch Bluthochdruck-Patienten dürfen Kaffee trinken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Auch Bluthochdruck-Patienten dürfen Kaffee trinken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. Nach Angaben des Deutschen Kaffeeverbandes trinkt jeder Bundesbürger rund 150 Liter im Jahr. Doch wie riskant ist das koffeinhaltige Getränk für Bluthochdruck-Patienten? Moderater Kaffeekonsum ist in der Regel kein Problem, doch für manche kann Koffein auch gefährlich werden.

Kein Kaffee vor Blutdruckmessungen

Kaffee kann den Blutdruck deutlich erhöhen. Nach einer Tasse Kaffee kommt es zu einer - bis zu 30 Minuten anhaltenden - Blutdruckerhöhung um etwa zehn bis 20 mmHg, erklärt die Deutsche Herzstiftung. Das müssen Bluthochdruck-Patienten beachten und sollten vor einer Messung keinen Kaffee trinken. Das gilt übrigens auch für schwarzen und grünen Tee, der den Inhaltsstoff Theobromin enthält. Entkoffeinierter Kaffee hingegen lasse den Blutdruck nicht steigen.

So viel Kaffee ist erlaubt

Wer regelmäßig Kaffee trinkt und unter Bluthochdruck leidet, sollte wissen, dass infolge des Gewöhnungseffektes diese Blutdruckanstiege nach ungefähr drei Wochen deutlich geringer ausfallen, erklärt die Deutsche Herzstiftung. Vier bis fünf Tassen über den Tag verteilt, könnten Patienten ohne Bedenken trinken.

Auf Rauchen besser verzichten

Frühere Studien konnten zeigen, dass langfristiger Kaffeekonsum den Blutdruck sogar senken kann. So kamen beispielsweise der Schweizer Idris Guessous und sein Team zu dem Ergebnis, dass Nichtraucher, die regelmäßig koffeinhaltige Getränke zu sich nehmen, einen niedrigeren Blutdruck haben. Allerdings betonten die Forscher auch, dass dieser Zusammenhang nur für Nichtraucher gilt.

Vorsicht bei Herzrhythmusstörungen

Vorsichtig sollten allerdings Patienten mit Herzrhythmusstörungen sein, warnt die Deutsche Herzstiftung. Denn es kann passieren, dass die Störungen durch das Koffein verstärkt werden. Dann ist es besser, auf Kaffee zu verzichten beziehungsweise nur sehr wenig davon zu trinken. Das gilt ebenso für schwarzen und grünen Tee. Zur Sicherheit sollten Betroffene zudem ihren Arzt fragen, ob eine Tasse zum Frühstück unbedenklich ist, oder ob sie besser auf die koffeinfreie Variante wechseln sollten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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