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Vitamin-D-Mangel: Knochenschmerzen können die Folgen sein

Mangelerscheinung  

Vitamin-D-Mangel kann zu Knochenschmerzen führen

21.04.2021, 06:51 Uhr | dapd, t-online

Vitamin-D-Mangel: Knochenschmerzen können die Folgen sein. Knochenschmerzen können viele Ursachen haben. Eine davon ist Vitamin-D-Mangel. (Quelle: Getty Images/ peterschreiber.media)

Knochenschmerzen können viele Ursachen haben. Eine davon ist Vitamin-D-Mangel. (Quelle: peterschreiber.media/Getty Images)

Nach der dunklen Jahreszeit sehnt sich der Körper nach Wärme und Licht. Sonnenlicht ist nicht nur wichtig fürs Gemüt, sondern auch für Knochen und Gelenke. 

Im Winter bekommen wir oft zu wenig Sonne. Das kann zu einem Vitamin D-Mangel führen, unter dem einige Menschen leiden. Die Folgen bekommen auch die Arztpraxen zu spüren, wie der Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner (BDN) berichtet.

Muskel- und Knochenschmerzen durch Vitamin-D-Mangel

"In unsere Praxen kommen derzeit auffallend viele Patienten mit unklaren Knochen- oder Muskelschmerzen", sagt Detlef Moka, Vorsitzender des BDN.

Dabei litten sie oftmals nicht etwa an Rheuma oder entzündlichen Gelenkerkrankungen. "Durch den Bluttest stoßen wir häufig auf einen ausgeprägten Vitamin-D-Mangel", berichtet Moka.

Studie zeigt Mangelerscheinung auf

Eine Studie mit 2.500 Patienten belege, dass 35 Prozent aller deutschstämmigen Patienten unter der Mangelerscheinung litten. Bei Patienten mit Migrationshintergrund betrage dieser Anteil sogar 65 Prozent, heißt es in einer Pressemeldung des BDN.

Bedeutung der Sonne für den Körper

Der Körper bildet Vitamin D, sobald UVB-Strahlung auf die Haut einwirkt. Wer sich von März bis September zwei bis drei Mal pro Woche für fünf bis 30 Minuten der Sonne aussetze, baue ausreichend Vitamin D auch für einen sonnenarmen Winter auf, heißt es.

Zufuhr über Nahrung schwierig

Die Zufuhr über die Nahrung sei weitaus schwieriger: "Wir können höchstens 20 Prozent unseres täglichen Vitamin-D-Bedarfs über Lebensmittel decken", sagt Moka. Sei es nicht möglich, den Bedarf über Sonnenlicht und Ernährung zu decken, könne Vitamin D in Form von Medikamenten ergänzt werden.

Wann ein Vitamin-D-Mangel vorliegt

Wo die Grenzwerte für eine Unterversorgung liegen, wird von Medizinern und Wissenschaftlern unterschiedlich bewertet. Ein Vitamin-D-Mangel liegt nach Auskunft des Robert Koch Instituts vor, wenn weniger als 30 Nanomol pro Liter (nmol/l) Vitamin D im Blut gemessen wird. Der Bundesverband der Deutschen Internisten dagegen sieht einen "moderaten Mangel" erst bei einem Wert unter 25 nmol/ml und einen "schweren Mangel" bei Werten unter 12,5 nmol/l.

Zu den Symptomen von Vitamin-Da-Mangel zählen neben Knochenschmerzen auch Müdigkeit, verlangsamtes Denken, Depression, Muskelschwäche, Schmerzen in Knien und Rücken, Schlafstörungen, Hautprobleme, Anfälligkeit für Infekte und Knochenbrüche, Osteoporose und Knochenerweichung.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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