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Masern-Impfung: Wichtig in jedem Alter


Masern-Impfung: Wichtig in jedem Alter

jk (CF)

Aktualisiert am 02.07.2013Lesedauer: 2 Min.
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Prüfen Sie am besten gemeinsam mit Ihrem Arzt, ob eine Masern-Impfung für Sie infrage kommt
Prüfen Sie am besten gemeinsam mit Ihrem Arzt, ob eine Masern-Impfung für Sie infrage kommt (Quelle: Joachim Tack/imago-images-bilder)
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Eine Masern-Impfung ist laut Ansicht von Experten nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen dringend zu empfehlen. Masern haben das Image einer harmlosen Kinderkrankheit nämlich zu Unrecht: Immer wieder kann es zu Komplikationen im Krankheitsverlauf kommen, die im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen können – auch und besonders im fortgeschrittenen Alter.

Masern in vielen Teilen der Welt ausgerottet

Masern gelten laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in vielen Teilen der Welt als ausgerottet. Darunter unter anderem Nord- und Südamerika, Skandinavien, Teile Osteuropas sowie einige Staaten im Süden Afrikas. In Deutschland erkranken wegen eines unzureichenden Impfschutzes jedoch immer noch Kinder und auch Erwachsene an der vermeintlich harmlosen Kinderkrankheit. Das passiert zwar selten, aber immer wieder auch mit tödlichen Folgen.

Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit


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Wenn Erwachsene Masern bekommen, können Folgeinfektionen auftreten, die zu lebensgefährlichen Lungenentzündungen oder Gehirnentzündungen führen. Für schwangere Frauen ist eine Maserninfektion besonders gefährlich, da Fehlgeburten auftreten oder die Viren an das ungeborene Kind weiter gegeben werden können.

Auch, wenn nach wie vor am häufigsten Kinder an Masern erkranken, ist der Anteil erwachsener Patienten steigend. Im Jahr 2009 betrug er bereits über 30 Prozent, berichtet die "Apotheken Umschau" und bezieht sich dabei auf die Fachzeitschrift "Der Allgemeinarzt".

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Einer der Gründe für diese Entwicklung sind Impflücken seit den 70er-Jahren: Der Masern-Impfstoff wurde erst in den 60er-Jahren entwickelt und seit den 70er-Jahren flächendeckend in Deutschland eingesetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt bekamen fast alle Kinder die Masern und waren daher bis ins hohe Alter immun gegen die Krankheit.

Masern-Impfung oft nicht ausreichend

Doch auch wenn in dieser Zeit die Masern-Impfung flächendeckend durchgeführt wurde, haben viele Erwachsene heute keinen vollen Impfschutz. Der Grund: Es wurde häufig nur eine Impfung durchgeführt. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt jedoch unbedingt eine zweite Impfung für einen ausreichenden Schutz, berichtet das Deutsche Grüne Kreuz (DGK). Deshalb sollten Menschen jeden Alters, die noch gar nicht oder nur einmalig gegen Masern geimpft wurden, die Impfung unbedingt nachholen.

Ideal ist eine Impfkombination gegen Masern, Röteln sowie Mumps. Diese Experten-Empfehlung richtet sich auch an Menschen, die nicht wissen, ob ihr Impfschutz ausreichend ist, weil sie vielleicht ihren Impfpass verloren haben.

Erste Masern-Impfung im Kindesalter

Um als Erwachsener gegen Masern geschützt zu sein, empfiehlt die STIKO die Masern-Impfung bereits im Kindesalter. Die erste sollte im Alter von 11 bis 14 Monaten erfolgen, die zweite dann mit zwei Jahren. Nur durch eine lückenlose Masern-Impfung ließe sich die Viruserkrankung erfolgreich ausrotten, so die Experten. Eine Quote von 95 Prozent wäre erfolgsversprechend, derzeit läge sie bei Neugeborenen noch bei knapp unter 90 Prozent.

Eine Masern-Impfung ist ungefährlich, kann aber in einigen Fällen zu leichtem Fieber führen, da die Erkrankung in abgeschwächter Form durchlebt wird. Auch ein leichter Hautausschlag kann auftreten; ansteckend sind diese Impfmasern allerdings nicht, beruhigt das DGK.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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