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Fuchsbandwurm und Hundebandwurm: Ansteckungsgefahren

Unheilbare Echinokokkose  

Fuchsbandwurm und Hundebandwurm: Ansteckungsgefahren

12.07.2013, 12:19 Uhr | po (CF)

Fuchsbandwurm und Hundebandwurm beim Menschen führen zu der Wurmerkrankung Echinokokkose, die zu Zystenbildung in den inneren Organen führen kann. Menschen sind für die Parasiten sogenannte Fehlwirte oder Zwischenwirte. Erfahren Sie hier, welche Ansteckungsgefahren es gibt und wie Sie sich davor schützen können.

Fuchs- und Hundebandwurm beim Menschen und bei Tieren

Die Endwirte für Fuchsbandwurm und Hundebandwurm sind Füchse, Hunde, Katzen und Marder. Die Eier der Parasiten verbreiten sich über den Kot dieser Tiere. Gelangen Fuchsbandwurm und Hundebandwurm in den menschlichen Körper, können die ausgewachsenen Larven die Krankheit Echinokokkose auslösen, die zu Zystenbildung führen kann. Die Übertragung der Parasiten geschieht durch die Aufnahme der Eier über den Mund, etwa durch verunreinigte Gegenstände oder Pflanzen. Gelangen die Eier von Fuchsbandwurm und Hundebandwurm beim Menschen in den Organismus, setzen sich die Larven in Lunge und Leber fest und ernähren sich dort von Blut.

Endwirt, Zwischenwirt, Fehlwirt

Menschen können sich über den Kontakt mit den genannten Endwirten oder deren Kot mit dem Parasiten anstecken, aber auch durch Zwischenwirte. Eine Übertragung vom Zwischenwirt auf den Endwirt erfolgt bei Fuchsbandwurm und Hundebandwurm über den Verzehr des jeweiligen Fleischs. Zwischenwirte für den Hundebandwurm sind daher laut den Experten des Gesundheitsportals "onmeda.de" vor allem Schafe, Schweine und Rinder. Für den Fuchsbandwurm sind es Ratten, Mäuse und andere Kleinnagetiere. Da der Mensch nicht auf dem Speiseplan von Hunden und Füchsen steht, stellt dieser für die Parasiten einen sogenannten Fehlwirt dar.

Hier droht Ansteckungsgefahr

Ansteckungsgefahr geht also vor allem durch den Kontakt mit dem Fell der genannten Tiersorten aus, daher ist konsequente Hygiene durch Händewaschen einer der sichersten Vorbeugemaßnahmen. Weitere Ansteckungsgefahren lauern in ungewaschenen Nahrungsmitteln – vor allem bei bodennahen Gewächsen wie Salaten oder Beeren aus dem eigenen Garten. Auch mit befallenem Kot verunreinigte Erde kann zu einer Infektion mit Fuchsbandwurm und Hundebandwurm beim Menschen führen. Waschen Sie daher auch nach der Gartenarbeit gründlich Ihre Hände.

Hunde- und Katzenhalter sollten ihre Haustiere regelmäßig entwurmen - nicht nur zum Schutz der Tiere, sondern auch, um die Übertragung von Wurmeiern auf den Menschen zu verhindern. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet bei diesen beiden Parasiten nicht statt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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