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Madenwürmer behandeln und vorbeugen

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Madenwürmer behandeln und vorbeugen

12.07.2013, 12:26 Uhr | me (CF)

Wer Madenwürmer behandeln und diesen vorbeugen will, sollte vor allem Wert auf gründliche Hygiene legen. Da die Eier des Wurms in erster Linie über verunreinigte Speisen oder Gegenstände übertragen werden, sollten Sie einiges beachten, um eine massenhafte Vermehrung des Parasiten im Darm zu verhindern.

Madenwürmer: Meist harmlose Parasiten

In der Regel ist eine Infektion mit Madenwürmern harmlos. Der Parasit nistet sich im Darm ein und ernährt sich von dem darin befindlichen Nahrungsbrei. Treten die Tiere jedoch massenhaft auf, kann es zu Symptomen wie einem stark juckenden After, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme oder einem blutenden After kommen. Um Madenwürmer behandeln und vorbeugen zu können, sollten Sie wissen, wie sich die bis zu 15 Millimeter großen Parasiten verbreiten.

Der Weg der Madenwürmer

Madenwürmer sind auf den Menschen als Wirt spezialisiert. Die Infektion mit Madeneiern geschieht über verunreinigtes Obst und Gemüse, Gegenstände oder den Kontakt mit anderen Personen, die zuvor mit befallenem Kot in Berührung gekommen sind. Über die Hände geraten die Eier des Madenwurms in den Mund, nisten sich von dort aus im Darm ein, wo sich die Parasiten vermehren. Sind die Würmer geschlechtsreif, legen sie ihre etwa 10.000 Eier in den Falten des Afters ab, was zu einem starken Juckreiz führen kann.

Betroffene, die sich an der juckenden Stelle kratzen, können die Eier dann unbeabsichtigt wieder in den Mund einführen und so eine Infektionskette in Gang setzen, die zu einer massenhaften Vermehrung der Madenwürmer im Darm führen kann. Vor allem Kleinkinder, die beim Spielen viele Dinge berühren und in den Mund stecken, sind häufig von Madenwürmern betroffen.

Eine Infektion behandeln und vorbeugen

Auch wenn sie recht harmlos sind, sollte ein Arzt die Madenwürmer behandeln. Wenn Sie bei sich oder Ihren Kindern Symptome einer Wurmerkrankung oder Würmer im Stuhl entdecken, sollten Sie einen Mediziner aufsuchen, da wirksame Medikamente in der Regel verschreibungspflichtig sind. Eine Enterobiasis, wie eine Madenwurmerkrankung auch genannt wird, wird mit Wirkstoffen wie beispielsweise Mebendazol, Thiabendazol und Albendazol bekämpft. Diese Mittel töten zwar die ausgewachsenen Würmer ab, aber nicht die bereits gelegten Eier. Darum wird die Behandlung in der Regel nach etwa drei Wochen wiederholt.

Madenwürmer behandeln und diesen vorbeugen können Sie vor allem mit Hygiene. Putzen Sie Obst und Gemüse vor dem Verzehr gründlich ab, waschen Sie regelmäßig Ihre Hände und reinigen Sie Ihre Fingernägel. Falls Sie bereits betroffen sind, wechseln Sie täglich Unter- und Bettwäsche, um den Madenwürmern keine Chance zu geben, sich wieder bei Ihnen breit zu machen.

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