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Meningokokken-Impfung: Neuer Impfstoff gegen Meningitis B

Meningitis  

Meningokokken-Impfung: Neuer Impfstoff gegen Meningitis B

20.09.2013, 08:45 Uhr | tl (CF)

Bei der Meningokokken-Impfung können Kinder ab sofort auch gegen den gefürchteten Serotyp B geimpft werden. Der Meningitis-Erreger löst in 70 Prozent der Fälle Hirnhautentzündungen aus. Vor allem für Kinder und Immungeschwächte kann eine Infektion tödlich verlaufen.

Neue Meningokokken-Impfung gegen Typ B

Bei der Meningokokken-Impfung konnten Eltern ihre Kinder bisher nur gegen die Serotypen A, C, Y und W135 schützen. Im November 2012 wurde von der EU-Kommission laut einem Bericht der „Rheinischen Post“ der neue Impfstoff Bexsero zugelassen, der Schutz vor dem Serotyp B gewährleistet. Bisher gab es keinen Schutz vor den Erregern des Meningokokken-Typs B, der immerhin für 70 Prozent aller Meningokokken-Infektionen verantwortlich ist. Bei 70 Prozent der Betroffenen lösen die Erreger eine gefährliche Hirnhautentzündung aus, eine Krankheit, die bei jedem Zehnten tödlich verläuft.

Mit dem neuen Wirkstoff für die Meningokokken-Impfung können jetzt Kinder im Säuglingsalter ab dem zweiten Monat gegen die gefährlichen Bakterien, die Meningitis – also eine Hirnhautentzündung – verursachen, geimpft werden. Der Berufsverband der Kinderärzte geht davon aus, dass die neue Meningokokken-Impfung schnell in den Impfkalender für Säuglinge und Kleinkinder aufgenommen wird und die Kosten von allen Krankenkassen übernommen werden.

Meningitis: Symptome einer Hirnhautentzündung

Eine Infektion mit Meningitis-Erregern verläuft sehr schnell. „Bereits zwei bis vier Tage nach der Ansteckung treten zunächst unspezifische Symptome wie Unwohlsein und Kopfschmerzen auf – oft verbunden mit hohem Fieber“, so Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Weitere Symptome einer Meningitis sind Schüttelfrost, Schwindel und Erbrechen sowie ein steifer Nacken.

Bei Säuglingen äußern sich die Symptome zunächst wie bei einer Grippe in Schreien und Essensverweigerung. Teilweise treten Krämpfe auf. Falls Sie bei Ihrem Kind eine Meningitis-Infektion vermuten, sollten Sie sofort einen Kinderarzt aufsuchen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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