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Menstruationsbeschwerden und Regelschmerzen: Was dagegen hilft

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Medikamente und Hausmittel  

Was hilft bei Menstruationsbeschwerden und Regelschmerzen?

01.01.2018, 10:31 Uhr | t-online.de

Menstruationsbeschwerden und Regelschmerzen: Was dagegen hilft. Menstruationsbeschwerden und Regelschmerzen beginnen meist mit einem unangenehmen Ziehen im Unterleib. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Menstruationsbeschwerden und Regelschmerzen beginnen meist mit einem unangenehmen Ziehen im Unterleib. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Menstruation ist für vielen Frauen mit lästigen Beschwerden wie Bauchkrämpfen, Unterleibs- und Rückenschmerzen verbunden. Doch zum Glück gibt es Medikamente und Hausmittel, die Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden lindern.

Fast jede zweite Frau im gebärfähigen Alter wird von Regelschmerzen, im medizinischen Fachjargon Dysmenorrhö oder Algomenorrhö, geplagt. Normalerweise beginnen die Beschwerden kurz vor der Monatsblutung und können mehrere Tage anhalten. Wenn die Menstruationsbeschwerden ungewöhnlich stark sind oder unregelmäßig auftreten, können auch Krankheiten wie beispielsweise eine Endometriose oder ein Tumor dahinterstecken.

Regelschmerzen & Menstruationsbeschwerden: Ursachen

Die Ursachen der Menstruationsbeschwerden liegen meist in einer krampfartigen Kontraktion der Gebärmuttermuskulatur, die in Zusammenhang mit einem Hormon-Ungleichgewicht steht. Die Kontraktion dient dazu, die zuvor aufgebaute Gebärmutterschleimhaut, das so genannte Endometrium, abzustoßen. Die Folge sind ziehende Schmerzen im Unterleib. Dabei spielen die Gewebshormone (Prostaglandine) der Gebärmutter eine wichtige Rolle. Erhöht sich ihre Konzentration, bewirkt das ein längeres Zusammenziehen der Gebärmutter. Auch eine gestörte Hormonbalance zwischen Östrogen und Gestagen kann die Schmerzen verstärken. 

Daneben gibt es aber auch psychische Faktoren, die Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden verstärken können. So empfinden Frauen unter Stress die Beschwerden als sehr viel unangenehmer. Daher ist es wichtig, dass Frauen während der kritischen Tage zur Ruhe kommen und sich entspannen. 

Menstruationsbeschwerden: Typische Symptome

Zu den häufigsten Menstruationsbeschwerden, die vor allem in den ersten Tagen der Periode auftreten, gehören neben Bauchschmerzen, Krämpfen im Unterleib auch Verdauungsstörungen und Rückenschmerzen. Auch Übelkeit, Blähungen und Migräne sind weit verbreitete Symptome, die mit der Regelblutung einher gehen.

Die schmerzhaften Kontraktionen der Gebärmutter können bis in die Wirbelsäule ausstrahlen und den gesamten Unterleib erfassen. Vor allem der Bereich der Lendenwirbelsäule ist häufig betroffen. Wenn die Rückenschmerzen jedoch nicht nur während der Menstruation auftreten, sondern auch davor und danach, könnte eine Erkrankung der Geschlechtsorgane oder auch des kleinen Beckens zugrunde liegen. Ebenso können gutartige Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut (Myome) eine mögliche Ursache sein. Frauen, die entsprechende Beschwerden haben, sollten darüber mit ihrem Arzt sprechen. Er kann die Ursachen klären.

Grundsätzlich gilt: Stellen sich bei der Monatsblutung Veränderungen bei der Stärke, Dauer  und  Art der Regelschmerzen ein, sollte immer ein Frauenarzt aufgesucht werden. 

Schnelle Hilfe durch Medikamente

Gegen akute Regelschmerzen gibt es wirksame Medikamente, die krampflösende und schmerzstillende Substanzen enthalten. Auch Magnesium, das in Tablettenform erhältlich ist, wirkt entkrampfend. Außerdem kann die regelmäßige Einnahme der Antibabypille dazu beitragen, den Hormonhaushalt zu regulieren. Dadurch werden die Regelschmerzen gelindert.

Regelschmerzen lindern durch Hausmittel

Neben der medikamentösen Behandlung gibt es eine Vielzahl an sanften Heilmethoden. Folgende Hausmittel haben sich bewährt:

  • Wärmeflasche oder warmes Kirschkernkissen lösen Unterleibskrämpfe
  • Regelmäßiger Sport: Die Bewegung fördert die Durchblutung im Becken und löst Verkrampfungen
  • Tees aus Kräutern  (Frauenmantel, Kamille, Gänsefingerkraut) vertreiben Krämpfe und Übelkeit
  • Sanfte Bauchmassagen mit ätherischen Ölen (Majoran, Kamille, Fenchel)
  • Warme Entspannungsbäder mit Aromaölen (Lavendel, Orange, Neroli) wirken entkrampfend.
  • Entspannungsübungen (autogenes Training, Tai Chi, Yoga)

Auch eine vitaminreiche, ausgewogene Ernährung, frische Luft und Schlaf sind wichtig, um Menstruationsbeschwerden zu lindern. Nach Möglichkeit sollten auch Genussmittel wie Kaffee, Schwarztee und Alkohol reduziert werden. Bei starken Blutungen sollten Frauen außerdem darauf achten, eisenhaltige Lebensmittel zu essen. Sonst kann es durch den Blutverlust zu Müdigkeit und Schlappheit kommen.

Vermeintliche Regelschmerzen in der Frühschwangerschaft

Zu Beginn einer Schwangerschaft haben Frauen oft das Gefühl, dass sie kurz vor ihrer Periode stehen. Schuld daran sind Unterleibsschmerzen, die sich ähnlich wie Regelschmerzen in einem Ziehen oder in Bauchkrämpfen manifestieren. Die Ursache hierfür ist leicht erklärt: Das ungeborene Baby braucht Platz. Daher vergrößert sich die Gebärmutter und Muskeln, Bänder und Venen werden in der Beckenregion gedehnt. Das verursacht Schmerzen im Unterleib. Diese könne auch in der fortgeschrittenen Schwangerschaft auftreten.

Ebenfalls häufig in der frühen Phase der Schwangerschaft sind Blähungen. Sie können auf die Organe drücken und ebenfalls menstruationsähnliche Schmerzen verursachen.  

Regelschmerzen ohne Blutung – wie ist das möglich?

Wenn typische Menstruationsbeschwerden außerhalb der Periode auftreten, kann das mehrere Ursachen haben. Denkbar ist beispielsweise, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Da diese in der frühen Phase auch von Übelkeit und krampfartigem Ziehen im Unterleib begleitet wird, werden die Symptome oft als Menstruationsbeschwerden missdeutet. Treten Regelschmerzen ohne Blutung auf, können jedoch auch organische Gründe oder Krankheiten zugrunde liegen. 

Wenn Regelschmerzen, ohne Blutung, auftreten, sollten Frauen daher unbedingt einen Gynäkologen aufsuchen. Möglicherweise liegt  eine Eileiterschwangerschaft vor. Regelschmerzen ohne Blutung können aber auch auf eine Gebärmuttersenkung hinweisen oder während der Wechseljahre auftreten. In seltenen Fällen kann auch ein Tumor die Beschwerden auslösen. 

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