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Rückenschmerzen: Welche Matratze hilft?

Wohlfühlen  

Gibt es die richtige Matratze gegen Rückenschmerzen?

13.04.2016, 16:58 Uhr | md (CF)

Wenn es nach dem Bettenfachhandel und den Matratzenherstellern geht, gibt es Bettunterlagen, die viel rückenfreundlicher sind als andere. Was ist dran?

Es gibt kein Patentrezept

Verschiedenen Untersuchungen zufolge klagen 30 bis 40 Prozent der Bundesbürger über Rückenschmerzen. Obwohl das Problem allgegenwärtig ist, bleibt es doch keinesfalls unvermeidlich: Mit einer bewussten Prävention lässt sich die Überbeanspruchung des Halteapparats langfristig vermeiden.

Auch Menschen, die bereits von Rückenschmerzen geplagt sind, können gegen die unliebsame Erscheinung wirksam ankämpfen. Ein Anknüpfpunkt für solche Bemühungen ist der Schlaf: Der Mensch verbringt im Durchschnitt knapp ein Drittel des Tages in seinem Bett – falsches Liegen kann sich nach Jahren daher durchaus bemerkbar machen.

Es ist richtig, dass ergonomische, individuell abgestimmte Matratzen einen gesunden, rückenfreundlichen Schlaf begünstigen können. Entgegen so mancher Werbebehauptung des Bettenfachhandels ist es allerdings falsch, dass es „perfekte“ Matratzen gibt, die Rückenbeschwerden förmlich wegzaubern können. Auch stellen Physiotherapeuten und Ärzte immer wieder fest, dass der Einfluss der Matratze auf den Rücken am Ende des Tages deutlich geringer ausfällt als von den Herstellern und den Verkäufern häufig angepriesen.    

Vorher den Arzt konsultieren

Zunächst einmal ist festzustellen, dass die Rückenfreundlichkeit Ihres Schlafs nicht nur von der Matratze abhängt – auch das Kopfkissen und der Lattenrost haben hier noch ein Wörtchen mitzureden. Alle drei Parameter sollten fachkundig auf die individuellen Körpermaße, das Gewicht des Benutzers sowie – sofern zutreffend  – bereits vorhandene Beschwerden abgestimmt werden.

Experten raten zu einem Einkaufsmarathon, bei dem Sie möglichst viele Matratzen probeliegen. Wohlgemerkt müssen sich die Attribute „rückenfreundlich“ und „bequem“ keinesfalls ausschließen: Fernab aller Beschwerden müssen Sie sich auf der Matratze schließlich auch wohlfühlen.

Sofern Sie bereits an Rückenschmerzen leiden, ist eine vorherige Abstimmung mit Ihrem Arzt unerlässlich. Entsprechende Beschwerden können nämlich ganz andere Auslöser haben (Stress, falsche Sitzhaltung bei der Arbeit etc.), die mit dem Schlaf zunächst einmal nichts zu tun haben. 

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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