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Leistenbruch-OP: Minimal-invasive Technik

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Leistenbruch  

Leistenbruch-OP: Minimal-invasive Technik

28.11.2013, 11:04 Uhr | kl (CF)

Wenn der Arzt einen Leistenbruch festgestellt hat, stuft er den Grad der Verletzung ein und entscheidet, wann die Leistenbruch-OP stattfindet. Anschließend muss er zusammen mit dem Patienten festlegen, welche Behandlungsmethode bei der Operation der Leistenhernie zum Einsatz kommen soll.

Leistenbruch-OP: Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten

Grundsätzlich sollte jeder Leistenbruch operiert werden, da er sich nicht von selbst wieder zurückbilden kann. Im schlimmsten Fall vergrößert er sich und führt zu einer sogenannten Inkarzeration, bei der Darmgewebe abgeschnürt wird. Diese Komplikation kann lebensgefährlich sein und sollte unbedingt verhindert werden.

Welche Operationsmethode zum Einsatz kommt, hängt unter anderem vom Alter und der körperlichen Verfassung des Patienten ab. Außerdem spielt eine Rolle, welchen Grad die Leistenhernie hat und ob an dem Patienten schon einmal eine Leistenbruch-OP vorgenommen wurde.

Minimal-invasive Technik: Zwei Arten

Die Methoden der minimal-invasiven Technik gelten auch als sogenannte Schlüsselloch-Chirurgie. Dabei macht der Chirurg kleine Schnitte in die Bauchdecke und führt mit einem Laparoskop ein Netz zur Stabilisierung des Gewebes in die Leistengegend ein.

Dabei wird zwischen der Transabdominellen Netzplastik (TAPP) und der Total extraperitonealen Netzplastik (TEP) unterschieden. Bei der TAPP-Methode befestigt der Chirurg das Netz vom Bauchraum aus über der Bruchpforte und fixiert es mit Clips. Diese Fixierung ist bei der TEP-Methode überflüssig, weil das Netz zwischen Muskulatur und Bauchfell platziert wird und dort von alleine hält.

Minimal-invasive Technik: Nur unter Vollnarkose

Die "Apotheken Umschau" empfiehlt die minimal-invasive Technik vor allem für Patienten, die ihren Körper bald nach der Leistenbruch-OP wieder belasten müssen. Ein Vorteil der Methode ist, dass die Wahrscheinlichkeit für eine neuerliche Verletzung als sehr gering eingestuft wird. Ein Nachteil ist, dass die Operation nur unter Vollnarkose stattfinden kann, was nicht für alle Menschen infrage kommt. Außerdem ist sie die komplizierteste Methode zur Behandlung einer Leistenhernie und dementsprechend auch die teuerste.

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