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Aids-Beratung: Unterstützung vor HIV-Test

Aids und HIV  

Aids-Beratung: Unterstützung vor HIV-Test

29.11.2013, 17:24 Uhr | me (CF)

Das Ergebnis eines HIV-Tests kann Ihr Leben nachhaltig verändern. Die Aids-Beratung unterstützt Sie dabei, herauszufinden, ob ein HIV-Test in ihrer Situation sinnvoll ist und hilft, wichtige persönliche Fragen im Vorfeld zu klären.

Aids-Beratung vor HIV-Test: Warum?

Die Möglichkeit, sich mit HIV infiziert zu haben, geht mit großen Ängsten einher. Zu der begründeten Sorge um die eigene Gesundheit kommen Zweifel, wie das Umfeld auf eine HIV-Infektion reagieren würde und welche Konsequenzen die Krankheit in beruflicher und finanzieller Hinsicht hätte.

Da ein positives Ergebnis, also der Nachweis der HI-Viren, Auswirkungen auf das gesamte Leben haben könnte, entsteht bei den Betroffenen ungeheurer Druck. Die Aids-Beratung ist dafür da, diesen Druck zu nehmen, aufzuklären und gemeinsam mit Ihnen Zukunftsstrategien zu entwickeln.

Neben der Frage, ob ein HIV-Test überhaupt notwendig ist, werden Sie auf mögliche Testergebnisse seelisch vorbereitet. Das Angebot der Aids-Beratungsstellen ist anonym und kostenlos.

Fragen zum Ansteckungsrisiko

Am Anfang der Aids-Beratung stehen Fragen nach dem Ansteckungsrisiko. Wo könnten Sie sich mit dem Virus angesteckt haben und wie lange liegt die Risikosituation zurück?

Die Antwort auf diese Fragen gibt Aufschluss darüber, ob es aus medizinischer Sicht sinnvoll wäre, einen HIV-Test zu machen und wenn ja, zu welchem Zeitpunkt. Ein aussagekräftiger Test kann nämlich erst zwölf Wochen nach der Risikosituation durchgeführt werden.

Fragen zur seelischen Belastung

Bevor Sie einen HIV-Test machen, sollten Sie wissen, ob Sie die Mitteilung über eine tatsächlich bestehende Infektion verkraften könnten. In der Aids-Beratung werden Sie dabei unterstützt, die Belastung der Ungewissheit gegen die Belastung der Diagnose HIV-positiv abzuwägen. So können Sie sich anschließend bewusst für oder gegen einen HIV-Test entscheiden. 

Fragen zum Umfeld

In der Aids-Beratung wird auch geklärt, ob Sie bei einem positiven Ergebnis Unterstützung von Ihrem sozialen Umfeld erwarten können. Haben Sie jemanden, mit dem Sie über eine Infektion sprechen könnten und wenn ja, wie würden Freunde und Familie reagieren? Nicht zuletzt sollten Sie sich darüber Gedanken machen, was ein positives Ergebnis für Ihre Partnerschaft bedeuten würde.

Beratung für HIV-Positive

Aids-Beratungsstellen sind in der Regel stark vernetzt. Die Mitarbeiter können Sie bei speziellen gesundheitlichen, finanziellen und rechtlichen Fragen an andere Stellen weitervermitteln.

Im Beratungsgespräch können Sie erfahren, welche weiterführenden Angebote es für HIV-positive Menschen gibt. Indem Sie sich einen Überblick über das Hilfsangebot verschaffen, können Sie eventuell einen Teil der Last abgeben.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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