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Mittelohrentzündung bei Kindern - Hierauf sollten Sie achten

Ohrenschmerzen  

Mittelohrentzündung bei Kindern - Hierauf sollten Sie achten

15.01.2014, 15:14 Uhr | ac (CF)

Mittelohrentzündung bei Kindern - Hierauf sollten Sie achten. Wenn Kinder sich über Ohrenschmerzen oder ein Druckgefühl im Kopf beklagen, kann es wohlmöglich eine Mittelohrentzündung sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn Kinder sich über Ohrenschmerzen oder ein Druckgefühl im Kopf beklagen, kann es wohlmöglich eine Mittelohrentzündung sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Weil das Immunsystem in jungen Jahren Krankheitserreger noch nicht so zuverlässig abwehrt, tritt eine Mittelohrentzündung bei Kindern sehr häufig auf: Etwa 90 Prozent erkranken bis zum dritten Lebensjahr einmal an einer akuten Mittelohrentzündung. Wie sich diese behandeln lässt, erfahren Sie hier.

Akute Beschwerden richtig einordnen

Klagt Ihr Kind über Ohrenschmerzen und ein Druckgefühl im Kopf, könnte eine akute Mittelohrentzündung die Ursache sein. Wenn Kinder noch zu jung sind, um ihre Beschwerden zu verbalisieren, wird es jedoch schwierig. Fieber und permanentes Weinen sind Indikatoren für eine Mittelohrentzündung bei Kindern. Zudem kann es sein, dass Flüssigkeit aus dem Ohr austritt.

Bei derartigen Symptomen sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Das ist zum einen wichtig, um akute Schmerzen zu lindern, zum anderen, um mögliche Spätfolgen zu vermeiden. Tritt die Mittelohrentzündung bei Kindern häufiger auf, kann das Trommelfell vernarben. Hörschädigungen sind möglich.

Mittelohrentzündung bei Kindern behandeln

Um eine Mittelohrentzündung bei Kindern behandeln zu können, ist zunächst eine eindeutige Befunderhebung und Diagnose durch einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder einen Kinderarzt notwendig. Nur ein Experte kann bestimmen, welche Therapie geeignet ist. Für gewöhnlich verschreibt der Arzt ein Schmerzmittel und abschwellende Nasentropfen zum Behandeln der Schwellungen im Hals-Rachen-Raum.

Antibiotika sind nur dann sinnvoll, wenn es sich um eine akute Mittelohrentzündung handelt, die durch Bakterien ausgelöst wurde. Ob dies der Fall ist, kann der Arzt durch einen Blick auf das Trommelfell erkennen. Ist dieses gerötet und eitrig, haben sich vermutlich Bakterien angesiedelt – manchmal auch infolge eines viralen Infekts. Es ist aber ebenso möglich, dass die Entzündung durch vergrößerte Polypen entstanden ist. Diese müssen im Zweifel entfernt werden.

So können Eltern vorbeugen

Kinderarzt Dr. Michael Mühlschlegel zitiert im Interview mit dem Apotheken-Magazin "Baby und Familie" eine Studie, der zufolge Säuglinge, die in den ersten drei Lebensmonaten gestillt werden, seltener an einer Mittelohrentzündung erkranken.

Eine andere Maßnahme zur Vorbeugung ist eine gesunde Lebensweise mit einer ausgewogenen Ernährung, viel Bewegung und frischer Luft. Zigarettenrauch schadet hingegen, so Mühlschlegel. Auch langes Nuckeln am Schnuller wirke sich eher negativ auf die Gesundheit aus. Weitere Risikofaktoren sind Allergien wie Heuschnupfen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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