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Metabolisches Syndrom trifft auch Jüngere

Tödliches Quartett  

Metabolisches Syndrom trifft immer mehr Menschen

01.01.2014, 14:47 Uhr | akl

Metabolisches Syndrom trifft auch Jüngere. Metabolisches Syndrom: Oft beginnt es mit Übergewicht. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Metabolisches Syndrom: Oft beginnt es mit Übergewicht. Später kommen Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte und Diabetes dazu. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mediziner sind alarmiert: 85 Prozent der Hausärzte in Deutschland stellen eine Zunahme des Metabolischen Syndroms fest. Das hat eine repräsentative Forsa-Befragung von 100 Allgemeinmedizinern im Auftrag des Zukunftsgipfels Gesundheit e.V. ergeben. Demnach betrifft die Kombination aus starkem Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und beginnendem Diabetes nicht nur Menschen zwischen 50 und 64 Jahren. Auch immer mehr jüngere sind betroffen.

Jeder vierte Deutsche betroffen

Laut der Umfrage sind 41 Prozent der Betroffenen zwischen 35 und 49 Jahren alt. Experten schätzen, dass bereits jeder vierte Deutsche am Metabolischen Syndrom leidet. Die befragten Hausärzte gaben an, dass jede der vier Zivilisationskrankheiten, die bei der Erkrankung in Kombination auftreten, in den letzten zehn Jahren zugenommen hat.

Umfrage alarmiert Experten

So stellten 87 Prozent der Mediziner einen Anstieg von Diabetes Typ-2 fest. 86 Prozent berichteten von einer Zunahme von Übergewicht, 78 Prozent von Bluthochdruck und 64 Prozent von erhöhten Blutfettwerten. 85 Prozent der befragten Ärzte beobachten sogar eine Zunahme aller vier Erkrankungen. "Das ist eine alarmierende Bilanz", kommentiert Eva Walzik, stellvertretende Vorsitzende des Zukunftsgipfels Gesundheit e.V. "Die Krankheit muss stärker ins Bewusstsein der Deutschen rücken, damit nicht noch mehr Menschen an Folgen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sterben."

Metabolisches Syndrom: Lebenswandel ist schuld

Sowohl bei Männern als auch bei Frauen nimmt die Erkrankung zu. "Der Grund dafür ist unser Lebenswandel", erklärt Walzik. "Zu viel Fett und zu viel Zucker sowie zu wenig Bewegung führen zu Übergewicht. Das begünstigt die Entwicklung von Diabetes, Bluthochdruck und schlechten Blutfettwerten." Vor allem ein Übermaß an Bauchfett schade. Mehr als 88 Zentimeter sollten Frauen um die Leibesmitte nicht messen. Bei Männern liegt der Grenzwert bei 102 Zentimetern. "Eine konsequente Lebensstiländerung ist die wirkungsvollste Prävention und Therapie des Metabolischen Syndroms", sagt Walzik.

Mit dem Zukunftsgipfel Gesundheit e.V. machen sich erstmals Wissenschaftler, Krankenkassen, Industrie, Verbände, Stiftungen und Leistungserbringer in einer gemeinsamen Initiative für Aufklärung stark.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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