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Heiserkeit: Untersuchung und Diagnose vom Arzt

Stimmverlust  

Heiserkeit: Untersuchung und Diagnose vom Arzt

31.01.2014, 17:13 Uhr | tl (CF)

Die Diagnose von Heiserkeit ist in der Regel kein großes Problem für einen Arzt. Es gibt ein klares Prozedere, nach welchem Mediziner vorgehen. Hier erfahren Sie, wie die Untersuchung normalerweise abläuft.

Ärztliche Untersuchung von Heiserkeit oft nicht nötig

In den meisten Fällen ist es so, dass ein Besuch beim Arzt bei Heiserkeit nicht nötig ist, da die Symptome dieser Krankheit oftmals schon nach wenigen Tagen verschwunden sind. Wenn Sie Atemnot oder starke Schmerzen verspüren, sollten Sie allerdings sofort einen Arzt aufsuchen. Auch wenn Sie länger als zwei bis drei Wochen heiser sind, ist eine ärztliche Untersuchung unbedingt empfehlenswert. Spätestens dann sollten die Ursachen der Heiserkeit von einem Mediziner abgeklärt und eine Therapie begonnen werden.

Diagnose von Heiserkeit nach Anamnese und Untersuchung

Die Diagnose von Heiserkeit wird in der Regel nach einer ausführlichen Befragung – die sogenannte Anamnese – und durch eine anschließende körperliche Untersuchung gestellt. Bei der Anamnese interessiert sich Ihr Arzt für Folgendes: Habe Sie gleichzeitig zur Heiserkeit Schluckbeschwerden und Schmerzen? Wie lange hält die Heiserkeit schon an? Wurden Sie kürzlich operiert? Bestand Kontakt zu Reizmitteln? Sind Sie starker Raucher? Diese und andere Fragen werfen Licht auf die mögliche Ursache der Heiserkeit.

Um die Diagnose von Heiserkeit zu untermauern, folgt dann die körperliche Untersuchung durch den Arzt. Hierbei werden Ihre Lymphknoten abgetastet und der Mund- und Rachenraum sorgfältig begutachtet. Liegt der Verdacht nahe, dass eine Infektion für die Heiserkeit verantwortlich ist, wird der Arzt einen Abstrich vornehmen, um die Erreger zu bestimmen.

In seltenen Fällen sind auch eine Kehlkopfspiegelung oder eine Blutuntersuchung nötig.  Die Diagnose von Heiserkeit zieht in einigen wenigen Fällen außerdem Folgeuntersuchungen nach sich. Dabei kann es sich je nach Diagnose beispielsweise um Ultraschalluntersuchungen, Röntgenuntersuchungen des Kehlkopfes oder Gewebeprobeentnahmen handeln.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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