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Was hilft bei Sonnenallergie? Hausmittel und Calcium zur Vorbeugung

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Calcium, Quark und Aloe Vera  

Sonnenallergie: Hausmittel zur Behandlung und Vorbeugung

12.06.2018, 12:30 Uhr | hm (CF)

Was hilft bei Sonnenallergie? Hausmittel und Calcium zur Vorbeugung. Sonnenallergie: Rötungen durch zu viel Sonne sollen sich durch Calcium vorbeugen und mit Quark lindern lassen.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sonnenallergie: Rötungen durch zu viel Sonne sollen sich durch Calcium vorbeugen und mit Quark lindern lassen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Sonnenallergie zeigt sich bei starker Sonneneinstrahlung durch einen juckenden Hautausschlag. Ob Calcium wirklich ein Geheimrezept ist und welche Hausmittel gegen Sonnenallergie helfen, lesen Sie hier.

Was tun bei Sonnenallergie?

Die Koffer für den Sommerurlaub sind gepackt, doch die Sorge, dass eine Sonnenallergie wieder ausbrechen könnte, reist bei Menschen mit empfindlicher Haut mit. Zwar gibt es noch kein Mittel, dass die Sonnenallergie verhindert, aber es gibt einige nützliche Hausmittel, um die Symptome zu lindern und dem unangenehmen Ausschlag vorzubeugen.

Was ist eine Sonnenallergie?
Erscheinungen wie Juckreiz, Hautreizungen oder Bläschen nach dem Sonnenbad werden im Volksmund unter dem Begriff Sonnenallergie zusammengefasst. Tatsächlich stehen sie aber für eine Reihe ganz unterschiedlicher Erkrankungen. Besonders verbreitet ist die Polymorphe Lichtdermatose. Symptome zeigen sich vor allem dann, wenn Sie Ihre Haut nach längerer Sonnenabstinenz für ungewohnt lange Zeit der Sonne ausgesetzt haben. 

Welcher Sonnenschutz bei Sonnenallergie?

Ob Sonnenallergie oder nicht, Menschen mit empfindlicher Haut sollten auf alle Fälle immer Sonnencreme auftragen. Wenn Sie schon Allergiker sind, vermeiden Sie außerdem die direkte Sonne und schützen Sie Ihre Haut zusätzlich mit Kleidung, Sonnenhut oder Sonnenschirm.

Aber Achtung: Es gibt auch Sonnenschutzmittel, die bei einer Sonnenallergie eher ungünstig sind. Allergiker sollten bei der Wahl der Sonnencreme daher folgende Faktoren beachten:

  • Lichtschutzfaktor: Der Lichtschutzfaktor sollte mindestens 30, im besten Fall 50 betragen.
  • UV-Schutz: Eine gute Sonnencreme schützt sowohl vor UV-B- als auch vor UV-A-Strahlen, denn beide können Hautkrebs verursachen. Während UV-B-Strahlen nur bis in die Oberhaut eindringen und hauptverantwortlich für Sonnenbrand sind, erreichen UV-A-Strahlen auch die tieferliegende Lederhaut und begünstigen die Hautalterung. Laut einer EU-Richtlinie ist bei Sonnencreme ein UV-A/UV-B-Filter im Verhältnis von 1:3 zu empfehlen. 
  • Filter: Viele Sonnencremes basieren auf chemischen Filtern, die von Menschen mit Sonnenallergie allerdings oft nicht vertragen werden. Sie nehmen die Lichtenergie der Sonnenstrahlen auf und wandeln sie in Wärme um. Ihre Wirkung setzt daher erst nach 30 Minuten ein. Eine Alternative sind mineralische Filter wie Zinkoxid oder Titanoxid. Sie bestehen aus winzigen Partikeln, die das UV-Licht reflektieren und sofort nach dem Auftragen Schutz bieten. 
  • Inhaltsstoffe: Wählen Sie am besten ein Sonnenschutzmittel, das frei von Fetten und Emulgatoren ist, denn diese können die Talgdrüsen der Haut verstopfen und die Entstehung von Mallorca-Akne begünstigen. Zu empfehlen ist stattdessen ein leichtes Gel oder Spray. Synthetische Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe sind für eine empfindliche Haut ebenfalls nicht ratsam.

Sonnenallergie: Calcium und Vitamin D zur Vorbeugung

Viele Menschen fragen sich, ob Calcium einer Sonnenallergie vorbeugen oder dagegen helfen kann. Allergologen sind sich jedoch sicher, dass keine Allergie durch die Einnahme von Calciumtabletten verhindert werden kann. Dennoch ist es möglich, dass durch Sonneneinstrahlung ausgelöste Reaktionen der Haut durch Calcium positiv beeinflusst werden.

Da Calcium ein elementarer Bestandteil vieler Lebensmittel, zum Beispiel von Milch und Milchprodukten, ist, kann der tägliche Bedarf durch die Ernährung gedeckt werden. Experten raten bei Erwachsenen zu 1.000 bis 1.200 mg Calcium pro Tag. Ein Glas Milch liefert etwa 240 mg Calcium.

Calcium wird vom Körper allerdings nur in Verbindung mit Vitamin D gespeichert. Wer einer Sonnenallergie mit Calcium vorbeugen möchte, sollte parallel auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D – in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder Lebensmitteln wie Thunfisch, Kalbsfleisch, Milch oder Eier – achten. 

Achtung: Sowohl Calcium als auch Vitamin D können zwar die Symptome einer Sonnenallergie lindern, sie jedoch nicht heilen. Besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt, welche Präparate sinnvoll sind. Die Einnahme sollte dann regelmäßig und bereits mehrere Wochen vor dem Urlaub erfolgen. 

Hausmittel gegen Sonnenallergie: Linderung von Rötungen und Juckreiz

Ist die Sonnenallergie bereits ausgebrochen, gibt es verschiedene Maßnahmen, mit denen Sie die Beschwerden lindern können. Bevor Sie aber zu kortisonhaltigen Medikamenten greifen, probieren Sie zunächst die folgenden Hausmittel aus:

  • Aloe Vera: Aloe Vera ist eines der besten Hausmittel bei Sonnenallergie. Es beruhigt die Haut und lindert den Juckreiz. Als Gel kann es direkt auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden – am besten gekühlt. Alternativ können Sie die Haut auch mit mit dem Saft auf dem Blatt einer Aloe Vera-Pflanze einreiben.
  • Ringelblumensalbe: Ringelblumensalbe beschleunigt die Heilung der gereizten Haut.
  • Lavendelöl: Bei Sonnenallergie reduziert reines Lavendelöl aus der Apotheke den Juckreiz. 
  • Quarkwickel: Haben Sie im Urlaub keine Apotheke in der Nähe, kann auch ein Quarkumschlag helfen. Dazu geben Sie den Quark großzügig in ein frisches Küchentuch, falten es und legen es auf die betroffenen Stellen. Der Quark kühlt und beruhigt die Haut und lindert Entzündungen und Juckreiz.
  • Vitamin E: Vitamin E lindert Entzündungen und kann daher bei Sonnenallergie helfen. Lebensmittel, in denen viel Vitamin E steckt, sind zum Beispiel Avocados, Nüsse und pflanzliche Öle. 

Achtung: Olivenöl sollte bei Sonnenallergie und Sonnenbrand nicht zur äußerlichen Anwendung genutzt werden, da es die Beschwerden noch verschlimmern kann. 

  • Heilerde: Heilerde tut sonnengeschädigter Haut gut. Mischen Sie die Heilerde mit kaltem Wasser zu einer streichfähigen Paste und tragen Sie diese auf die betroffenen Stellen auf. Lassen Sie die Packung einwirken, bis die Heilerde getrocknet ist und spülen Sie sie dann einfach mit Wasser wieder ab. 
  • Apfelessig: Betroffene können die Haut mit einer Lösung aus 2 Teelöffeln Apfelessig und 1/4 Liter abgekochtem Wasser einreiben.
  • Backpulver: Nehmen Sie für 15 Minuten ein kaltes Bad und geben Sie zuvor eine Tasse Backpulver in die Badewanne. Der Juckreiz wird gelindert und die Heilung begünstigt.  
  • Gurken: Auch die äußere Behandlung mit Gurke hat eine beruhigende Wirkung auf die Haut. Pürieren Sie dafür die Gurke und geben Sie den Brei auf die betroffenen Stellen. 
  • Kartoffeln: Einen ähnlichen Effekt hat ein Brei aus geriebenen rohen Kartoffeln. Am besten stellen Sie diesen für einige Zeit in den Kühlschrank, bevor Sie ihn auf die Haut geben. 
  • Haferflocken: Bei Sonnenallergie helfen soll ebenfalls eine Packung aus Haferflocken und eiskaltem Wasser.

Hinweis: Sollten die Hausmittel gegen Sonnenallergie nicht helfen und der Hautausschlag nach zwei bis drei Tagen keine Besserung zeigen, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt!

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