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So bleiben Ihre Knochen stabil

Von dpa-tmn
04.06.2014Lesedauer: 2 Min.
Bei Osteoporose verliert der Knochen an Festigkeit und StabilitÀt.
Bei Osteoporose verliert der Knochen an Festigkeit und StabilitÀt. (Quelle: /Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Viele Ă€ltere Menschen brechen sich bei einem Sturz schnell mal einen Knochen. Dahinter steckt hĂ€ufig die Krankheit Osteoporose. Diese lĂ€sst sich zwar nicht prinzipiell vermeiden. Aber sie lĂ€sst sich aufhalten. Die Vorsorge sollte schon frĂŒh im Leben beginnen.

GehĂ€ufte KnochenbrĂŒche und Verformungen der WirbelsĂ€ule sind typische Merkmale von Osteoporose. Die im Volksmund Knochenschwund genannte Erkrankung kann die LebensqualitĂ€t erheblich verringern. Und sie kann jeden erwischen. SchĂ€tzungen zufolge gibt es in Deutschland rund acht Millionen Betroffene.

Osteoporose lÀsst sich aufschieben

"Durch Vorbeugemaßnahmen kann man die Krankheit zwar nicht verhindern, aber man kann sie aufschieben", sagt Birgit Eichner, PrĂ€sidentin des Bundesselbsthilfeverbandes fĂŒr Osteoporose in DĂŒsseldorf. PrĂ€vention kann an all den Faktoren ansetzen, die an den lebenslĂ€nglichen Umbauprozessen in den Knochen beteiligt sind.

Ab 40 schrumpfen die Knochen

In den Knochen werden stĂ€ndig abgenutzte Zellen durch neue ersetzt. Dabei wird in den ersten drei Lebensjahrzehnten die Knochenmasse, -dichte und -struktur erhöht. SpĂ€testens ab dem 40. Lebensjahr ĂŒbersteigt der Abbau den Aufbau. Diese Umwandlungsprozesse werden durch Hormone, Vitamine und Botenstoffe gesteuert. Beteiligt sind Kalzium und Vitamin D. Und die Beanspruchung der Knochen spielt eine Rolle.

Frauen sind frĂŒher betroffen

Neben dem Alter ist das Geschlecht ein weiterer Risikofaktor fĂŒr Osteoporose. Prof. Heide Siggelkow, Vorsitzende des Dachverbandes Osteologie, sagt: "Insgesamt tritt Osteoporose bei MĂ€nnern rund zehn Jahre spĂ€ter auf als bei Frauen." Zu den weiteren Risikofaktoren gehören neben genetischer Veranlagung diverse Medikamente etwa gegen Rheuma, Asthma oder Depressionen.

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Kalzium erhöht die KnochenhÀrte

Je höher das individuelle Risiko ist, umso wichtiger ist es, frĂŒhzeitig vorzubeugen. Die erste SĂ€ule ist die ErnĂ€hrung: genauer die ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D. Der Mineralstoff Kalzium verleiht den Knochen Festigkeit und HĂ€rte. Doch nur mit Hilfe von Vitamin D kann der Körper im Darm das Kalzium aus der Nahrung aufnehmen. Außerdem hilft Vitamin D bei der Einlagerung von Kalzium in den Knochen (Mineralisierung).

"TĂ€glich sollte man in unseren Breiten 1000 Milligramm Kalzium und 1000 Einheiten Vitamin D zu sich nehmen", rĂ€t Prof. Christian Kasperk vom Wissenschaftlichen Beirat des Kuratoriums Knochengesundheit. Da der Körper von beiden Stoffen keine VorrĂ€te anlegen kann, mĂŒssen sie kontinuierlich zugefĂŒhrt werden. Gute Kalziumlieferanten sind Milch, Joghurt und HartkĂ€se sowie grĂŒne GemĂŒse wie GrĂŒnkohl und Brokkoli. Auch Vitamin D kann zumindest zum Teil ebenfalls aus der Nahrung stammen. Die zweite Quelle ist die Eigenproduktion des Körpers: Die Haut kann eine Vorstufe von Vitamin D bilden, wenn sie der Sonne ausgesetzt ist.

Bewegung verbessert die StÀbilitÀt

Der nĂ€chste große Baustein im Vorbeugeprogramm heißt Bewegung. "Unsere Knochen reagieren auf die Muskelfunktion. Je ausgeprĂ€gter die Muskelfunktion ist, umso besser ist das fĂŒr Knochenmasse und -stabilitĂ€t", erlĂ€utert Siggelkow. Den Verlust von beidem könne man in Grenzen halten, indem man die Knochen belaste.

Allerdings ist nicht jede Bewegung gleich gut fĂŒr die Knochen. "Der Stoffwechsel in den Knochen wird durch Stoßbelastungen, gegen die Schwerkraft gerichtete Bewegungen stimuliert. Alles, was schlecht ist fĂŒr die Gelenke - beispielsweise Ballsportarten -, ist gut fĂŒr die Knochen", erklĂ€rt Kasperk. Genau diese AktivitĂ€ten bergen mit zunehmendem Alter aber ein erhöhtes Sturzrisiko. "Irgendwann bleibt nur forciertes Gehen ĂŒbrig. Ein bis zwei Stunden oder auch 10.000 bis 20.000 Schritte am Tag sollten es schon sein."

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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