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Ernährung bei Nierensteinen: Reagieren und vorbeugen

Kolik verhindern  

Ernährung bei Nierensteinen: Reagieren und vorbeugen

10.07.2014, 16:38 Uhr | om (CF)

Ernährung bei Nierensteinen: Reagieren und vorbeugen. Die Entstehung der Nierensteine können Sie vorbeugen, indem Sie ausreichend Flüssigkeit trinken (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Entstehung der Nierensteine können Sie vorbeugen, indem Sie ausreichend Flüssigkeit trinken (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nierensteine treten häufig wiederholt auf. Genau das können Sie jedoch durch einfache Maßnahmen vermeiden, da die Ernährung bei Nierensteinen eine wichtige Rolle spielt. Erfahren Sie hier, worauf Sie achten sollten, um Ihr Nierenstein-Risiko zu senken.

Vorbeugen durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr

Der Entstehung neue Nierensteine können Sie vor allem durch ausreichend Flüssigkeitszufuhr vorbeugen. Versuchen Sie, über den Tag verteilt drei Liter zu trinken. Dadurch wird der Urin verdünnt und die Nierenstein verursachenden Stoffe können gelöst werden.

Im Idealfall trinken Sie auch nachts regelmäßig, da die Konzentration von steinbildenden Stoffen auch um diese Zeit erhöht sein kann.

Ernährung bei Nierensteinen abhängig von der Steinart

Generell gilt, dass Sie mit einer ausgewogenen, ballaststoffreichen Ernährung Nierensteinen vorbeugen können. Nierensteine werden allerdings nach Art der steinbildenden Stoffe unterschieden. Diese Stoffe kommen teilweise in Nahrungsmitteln vor, daher können Sie durch eine klare Diagnose und bewusste Ernährung eine hohe Konzentration dieser Stoffe im Harn und somit auch das Risiko von Gesundheitsproblemen senken.

Bei Oxalatsteinen sollten Sie auf Schokolade, Erdnüsse, Rhabarber, Spinat, grünen und schwarzen Tee sowie Rote Bete weitgehend verzichten, da diese Lebensmittel viel Oxalat enthalten. Die optimale Ernährung bei Nierensteinen aufgrund einer zu hohen Kalziumphosphat-Konzentration erfordert einen Verzicht auf kalziumreiche Lebensmittel wie Milch, Käse und Joghurt.

Bei Harnsäuresteinen sollten Sie Ihren Fleischkonsum reduzieren und vor allem auf Innereien wie Leber, Herz und Nieren verzichten. Auch stark purinhaltige Hülsenfrüchte wie Erbsen und Linsen sowie Ölsardinen sollten Sie meiden, wenn Sie Harnsäuresteinen vorbeugen wollen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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