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Normaldruckglaukom ohne erhöhten Augeninnendruck

Grüner Star  

Normaldruckglaukom ohne erhöhten Augeninnendruck

21.08.2014, 16:31 Uhr | rk (CF)

Wenn grüner Star entsteht, obwohl der Augeninnendruck nicht erhöht ist, wird dies als Normaldruckglaukom bezeichnet. Die üblichen Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Glaukom reichen in diesem Fall nicht aus, um die Erkrankung zu festzustellen.

Grüner Star bei gewöhnlichem Augeninnendruck

Wie die Techniker Krankenkasse berichtet, leidet ein Drittel der Patienten, bei denen das verbreitete Offenwinkelglaukom vorliegt, an Sehstörungen und Schäden des Sehnervs, obwohl sich kein erhöhter Augeninnendruck feststellen lässt. Mediziner vermuten, dass hinter diesem sogenannten Normaldruckglaukom eine gestörte Versorgung des Sehnervs mit Sauerstoff und Blut verbirgt. Auffällig ist, dass Patienten, bei denen das Normaldruckglaukom festgestellt wurde, meist auch in anderen Körperbereichen Probleme mit der Durchblutung haben.

Ursache der Augenkrankheit kann beispielsweise ein stark schwankender Blutdruck sein. Wird der Sehnerv nicht konsequent versorgt, sprechen Mediziner von einer primären Dysregulation, kurz PvD. Frauen sind laut Angaben der "Apotheken Umschau" häufiger von dieser Störung betroffen als Männer. Anzeichen sind unter anderem kalte Hände, Migräne und ein anfälliges Herz-Kreislauf-System.

Auf Risikofaktoren des Normaldruckglaukoms achten

Betroffene sollten auf diese Anzeichen achten, da das Risiko besteht, dass sich bei ihnen mit der Zeit grüner Star entwickeln kann. Regelmäßige Untersuchungen der Augen können das Risiko senken. Die typische Tonometrie, also die Untersuchung des Augeninnendrucks, hilft dann aber verständlicherweise nicht weiter um die Krankheit zu erkennen. Stattdessen muss der behandelnde Arzt vorsorglich eine sogenannte Ophthalmoskopie durchführen, um den Hintergrund des Auges kontrollieren.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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