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Herzmuskelentzündung-Ursachen: Viren, Bakterien und Co.

Krankheitserreger  

Herzmuskelentzündung-Ursachen: Viren, Bakterien und Co.

08.09.2014, 11:45 Uhr | tl (CF)

Ursachen für Herzmuskelentzündung liegen größtenteils in harmlosen Infekten. Meist lösen Viren die Erkrankung aus. Krankheitserreger sind jedoch nicht die einzige mögliche Ursache. Erfahren Sie hier, wodurch eine Herzmuskelentzündung ausgelöst werden kann.

Ursachen für Herzmuskelentzündung: Häufig harmlose Erkrankungen

Die häufigsten Ursachen für Herzmuskelentzündung sind eigentlich harmlose Virusinfektionen wie Durchfallerkrankungen oder Erkältungen. Neben Viren können auch Bakterien, Pilze oder Parasiten eine Myokarditis, so die medizinische Bezeichnung für die Herzmuskelentzündung, auslösen. Streptokokken, Borrelien, Staphylokokken und Diptherie-Erreger zählen zu den Bakterien, die eine Myokarditis verursachen können.

Neben harmlosen Erkältungs- oder Durchfallviren, die ein gesundes Immunsystem meist ohne größere Probleme bekämpfen kann, zählen allerdings auch gefährlichere Viren zu den Ursachen von Herzmuskelentzündung. Hierzu gehören unter anderem HIV und Hepatitis-C-Viren.

Nicht nur Krankheitserreger sind Ursachen

Zu den Ursachen der Myokarditis zählen neben Viren und anderen Krankheitserregern aber auch Überempfindlichkeitsreaktionen, beispielsweise gegenüber Medikamenten. Auch sogenannte Autoimmunreaktionen können Ursachen sein. Dabei greift das Immunsystem den Herzmuskel sozusagen versehentlich an. Warum dies passiert, ist noch nicht vollständig erforscht. Mediziner nehmen an, dass bestimmte Teile der Herzmuskeln Viren ähneln und das Immunsystem meint, es müsse eingreifen. Diese Reaktion des körpereigenen Abwehrsystems ist vermutlich erblich veranlagt.

Wenn der Oberkörper einer Strahlenbehandlung ausgesetzt war, beispielsweise im Rahmen einer Krebsbehandlung, kann dies den Herzmuskel ebenfalls schwächen. Einige Medikamente, Schwemetalle, starker Alkoholkonsum und andere Drogen stehen ebenfalls in Verdacht eine Herzmuskelentzündung zu verursachen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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