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CMV: Diagnose per Cytomagelie-Test

Krankheit erkennen  

CMV: Diagnose per Cytomagelie-Test

30.09.2014, 14:03 Uhr | uc (CF)

CMV: Diagnose per Cytomagelie-Test. Ein Cytomegalie-Test besteht aus der Untersuchung von Blut, Urin und Gewebe. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Cytomegalie-Test besteht aus der Untersuchung von Blut, Urin und Gewebe. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ist das Immunsystem geschwächt, kann eine Infektion mit CM-Viren mitunter lebensbedrohliche Auswirkungen haben. Umso wichtiger ist dann ein Cytomegalie-Test, der eine Diagnose möglich macht. Wie dieser aussieht, erfahren Sie hier.

Cytomegalie: Schwierige Diagnose

Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Hepatitis, geschwollene Lymphknoten oder Lungenentzündung können auf die Infektionskrankheit Cytomegalie, auch Zytomegalie, hinweisen. Diese zählt zur Familie der Herpeserkrankungen. Doch woran merken Betroffene, dass Sie das CM-Virus in sich tragen?

Aufgrund der unspezifischen Symptome ist eine Diagnose oftmals sehr schwierig, denn auch andere Infektionskrankheiten können ähnliche Beschwerden hervorrufen. Ein Cytomegalie-Test lässt sich daher am besten nach dem Ausschlussprinzip vornehmen. Das heißt: Der Arzt muss alle anderen infrage kommenden Krankheiten ausschließen, bevor Cytomegalie diagnostiziert werden kann.

Cytomegalie-Test: Blut-, Urin oder Gewebeproben auswerten

Welche Anhaltspunkte gibt es? Während über das Blut in der Regel veränderte Bilirubinwerte nachgewiesen werden können, die auf eine Hepatitis, ein typisches Cytomegalie-Symptom, hindeuten, gibt eine Gewebeprobe oft mehr Aufschluss. Über eine Gewebeprobe nämlich lassen sich die sogenannten Eulenaugenzellen, große Zellen mit eingeschlossenen Plasmakörperchen, nachweisen, die ebenso charakteristisch für die Infektionskrankheit sind.

Darüber hinaus kann der Cytomegalie-Test auch Antikörper gegen das CM-Virus belegen. Ist das pp65-Antigen nachweisbar, handelt es sich um eine akute Infektion. Das pp67-Antigen hingegen deutet auf eine latente Erkrankung hin.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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