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Metabolisches Syndrom: Zu viele Instant-Nudeln sind schädlich

Studie  

Zu viele Instant-Nudeln sind schädlich

09.10.2014, 12:45 Uhr | msh

Metabolisches Syndrom: Zu viele Instant-Nudeln sind schädlich . Instant-Nudelsuppe sollte nicht zu häufig verzehrt werden.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Instant-Nudelsuppe sollte nicht zu häufig verzehrt werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Suppe aus der Tüte mit Instant-Nudeln ist schnell gemacht. Greift man jedoch zu häufig zu dem schnellen Fertiggericht, kann das schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben. Vor allem bei Frauen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die im "Journal of Nutrition" veröffentlicht wurde.

Für die Studie untersuchten Forscher rund 11.000 südkoreanische Männer und Frauen zwischen 19 und 64 Jahren mit unterschiedlichen Essgewohnheiten. Ein Teil der Teilnehmer ernährte sich bevorzugt von Reis, Fisch, Gemüse und Obst. Der andere Teil hauptsächlich von Fleisch, Frittiertem und Fast-Food, unter anderem von Instant-Nudeln.

Frauen sind häufiger betroffen

Das für die Forscher neue Ergebnis war, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Instant-Nudelgerichten und Herzerkrankungen gibt. Frauen, die sich mehr als zwei Mal die Woche von Fertiggerichten mit Instant-Nudeln ernährten, hatten eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, am Metabolischen Syndrom zu erkranken. Das Risiko stieg um fast 70 Prozent.

Begründet werden könne dies mit der Zusammensetzung der Produkte. Diese enthielten viele Kalorien, gesättigte Fettsäuren, einfache Kohlenhydrate und Natrium - eine Mischung, die speziell den Stoffwechsel von Frauen negativ beeinflusst.

Gefährliche Kombination

Als Metabolisches Syndrom oder auch "tödliches Quartett" wird die Kombination aus starkem Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Diabetes bezeichnet. Das Metabolische Syndrom ist eines der größten Risiken für schwere Gefäßerkrankungen oder einen Herzinfarkt. Experten schätzen, dass bereits jeder vierte Deutsche daran leidet.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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