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Keuchhusten in der Schwangerschaft: Gefährlich?

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Impfempfehlung  

Keuchhusten in der Schwangerschaft: Gefährlich?

05.01.2015, 10:30 Uhr | uc (CF)

Keuchhusten in der Schwangerschaft: Gefährlich?. Die Symptome von Keuchhusten sind bei Erwachsenen schnell zu verwechseln mit einer Bronchitis (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Symptome von Keuchhusten sind bei Erwachsenen schnell zu verwechseln mit einer Bronchitis (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Um das Erkrankungsrisiko von Keuchhusten in der Schwangerschaft auf ein Minimum zu reduzieren, sollten sich werdende Mütter von Pertussis-Patienten fernhalten. Ob es bei einer Ansteckung trotzdem gefährlich wird, lesen Sie hier.

Komplikationen bei Keuchhusten in der Schwangerschaft

Keuchhusten in der Schwangerschaft gefährdet das Ungeborene nicht direkt, versichert das Elternportal „Rund-ums-Baby.de“. Das heißt, die Pertussis überträgt sich nicht auf das Kind im Mutterleib. Schwere Hustenanfälle können aber verfrüht die Wehen auslösen. Hinzu kommt eine äußerst starke Belastung des Immunsystems der Mutter, was für die Betroffenen unter anderem sehr kräftezehrend sein kann. Sofern ein Verdacht auf Keuchhusten in der Schwangerschaft besteht, sollte ein Frauenarzt aufgesucht werden. Eine mögliche Behandlungsmethode kann schließlich aus dem Verabreichen von Antibiotika-Prophylaxe bestehen – ein Ausbruch der Krankheit kann so verhindert werden.

Probleme bei der Identifikation der Pertussis

Bei Erwachsenen und Jugendliche zeigen oft nicht die typischen Symptome von Keuchhusten. Die Hustenanfälle können unter Umständen ausbleiben, vielmehr hat die Krankheit die Symptome einer Bronchitis. Werdende Mütter sollten allerdings auch dann die Hilfe eines Mediziners in Anspruch nehmen, wenn der Stakkatohusten ausbleibt.

Bei Pertussis herrscht Ansteckungsgefahr

Die Pertussis ist extrem ansteckend. Denn Erkrankte verbreiten den Erreger durch kleinste Tröpfchen beim Niesen oder Husten. Um Keuchhusten in der Schwangerschaft im Vorfeld auszuschließen, sollten sich Frauen impfen lassen. Im Idealfall wird die Impfung drei Monate vor einer geplanten Schwangerschaft durchgeführt. Wenn dies nicht möglich ist, kann es direkt nach der Entbindung nachgeholt werden.

Darüber hinaus sollten sich nach Möglichkeit auch die Personen im direkten Umfeld der werdenden Mutter immunisieren lassen – so kommt es zu keiner Weitergabe der Infektionskrankheit.

Antikörper werden nicht an das Baby weitergegeben

Im Gegensatz zu anderen Infektionskrankheiten, wie Masern, Röteln oder Windpocken, sind Kinder gegen Keuchhusten nicht durch den sogenannten "mütterlichen Nestschutz" geschützt, so das Deutsche Grüne Kreuz. Die aufgrund einer Impfung gebildeten Antikörper werden normalerweise an das Kind übertragen und bleiben auch nach der Geburt noch dem Kind als Schutz erhalten. Wie lange sie helfen, kommt auf die Krankheit an. Bei Keuchhusten ist dies nicht der Fall, weshalb besonders Neugeborene stark gefährdet sind.


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