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Schilddrüsenunterfunktion bei Kindern: Wissenswertes

Symptome und Ursachen  

Schilddrüsenunterfunktion bei Kindern: Wissenswertes

26.01.2015, 15:40 Uhr | uc (CF)

Eine Schilddrüsenunterfunktion bei Kindern ist häufig angeboren, kann sich aber auch im Laufe der Jahre entwickeln. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Hypothyreose frühzeitig erkannt und behandelt wird, um schwere bleibende Schäden auszuschließen. Lesen Sie hier mehr dazu.

Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion bei Kindern

Eine Hypothyreose geht mit zahlreichen Symptomen einher, die in der Regel nicht sofort auf das Vorhandensein einer Krankheit schließen lassen. Eine Schilddrüsenunterfunktion bei Kindern fällt häufig durch verlangsamte körperliche und geistige Entwicklung auf. Um festzustellen, ob bei Neugeborenen möglicherweise eine Funktionsstörung der Schilddrüse vorliegt, wird häufig wenige Tage nach der Geburt ein Screening angeboten, bei dem durch eine Blutuntersuchung das Thyreoidea stimulierende Hormon bestimmt wird.

Ursache für eine angeborene Hypothyreose ist nach Angaben der "Pharmazeutischen Zeitung" meist eine Missbildung oder das Fehlen der Schilddrüse. Die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion bei Kindern ändern sich im Laufe des Alters. Während sich die Fehlfunktion bei Babys durch beispielsweise Teilnahmslosigkeit oder eine Trinkschwäche äußert, wird die Hypothyreose bei Kleinkindern häufig durch verzögertes Wachstum, Zahnbildung und Sprachentwicklung deutlich. Im Teenageralter gelten Gewichtszunahme, heisere Stimme, Konzentrationsstörungen sowie verspätete Pubertät als typische Symptome.

Hypothyreose muss frühzeitig erkannt und behandelt werden

Wird eine Schilddrüsenunterfunktion bei Kindern festgestellt, bedarf es einer lebenslangen Therapie. Es ist besonders wichtig, dass eine solche im Ernstfall zügig eingeleitet wird, um irreversible gesundheitliche Schäden wie etwa eine Entwicklungsstörung zu vermeiden.

Die Diagnose erfolgt meist über mehrere Blutuntersuchungen sowie eine schmerzlose Sonografie, bei der Lage, Größe und Struktur des Organs exakt beurteilt werden. Anschließend wird der behandelnde Arzt spezielle Hormonpräparate verordnen, um den Hormonhaushalt zu stabilisieren. Diese Substitutionstherapie wird durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen begleitet, um das erkrankte Kind richtig auf die nötigen Medikamente einzustellen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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