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Mehr jüngere Frauen erleiden einen schweren Herzinfarkt

Rauchen als Ursache  

Mehr jüngere Frauen erleiden einen schweren Herzinfarkt

08.04.2015, 18:33 Uhr | cme, dpa

. Herzinfarkt trifft immer öfter auch jüngere Frauen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Herzinfarkt trifft immer öfter auch jüngere Frauen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Immer mehr Frauen unter 55 Jahren bekommen einen schweren Herzinfarkt. Betroffen seien insbesondere jüngere Frauen aus bildungsfernen Schichten, sagte Heribert Schunkert aus dem Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DKG) am Rande der 81. DKG-Jahrestagung in Mannheim. Hauptursache dafür sei meist ein starker Zigarettenkonsum.

Häufig kämen noch andere Risikofaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel und Stoffwechselstörungen hinzu. "Viele dieser Faktoren sind vermeidbar."

Vier von fünf betroffenen Frauen sind Raucherinnen

Die Kardiologen werteten Daten des Berliner Herzinfarktregisters von mehr als 15.000 Frauen aus, die einen schweren Herzinfarkt erlitten hatten.

Um das Jahr 2000 waren nach DKG-Angaben zehn Prozent der Frauen mit einem schweren Herzinfarkt jünger als 55 Jahre - heute sind es demnach bereits 17 Prozent. Davon seien 80 Prozent Raucherinnen.

Herzinfarkt bei Frauen oft ohne Brustschmerz

In Deutschland erleiden jedes Jahr über 300.000 Menschen einen Herzinfarkt. 65.000 sterben daran. Über die Hälfte davon (55 Prozent) sind Frauen. Bislang galt die Auffassung, dass koronare Herzkrankheiten Frauen erst ab einem Alter von etwa 50 Jahren treffen, während. Männer oft schon deutlich früher betroffen sind. Da sich die Symptome bei Frauen anders äußern - beispielsweise ohne den typischen Brustschmerz - werden Infarkte bei ihnen häufig erst später erkannt.

Die Kardiologen-Tagung dauert noch bis Samstag. Erwartet werden rund 8500 Teilnehmer aus 25 Ländern.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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