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Epilepsie bei Hunden erkennen und behandeln

Nervenkrankheit  

Epilepsie bei Hunden erkennen und behandeln

14.09.2015, 14:45 Uhr | om (CF)

Wenn der tierische Freund krampfend auf der Seite liegt, kann dies auf eine Epilepsie hindeuten. Wie Sie Epilepsie bei Hunden erkennen und behandeln können, erfahren Sie im Folgenden.

Epilepsie bei Hunden: Ursachen und Symptome

Epilepsie bei Hunden ist eine Krankheit, bei der Nervenzellen im Gehirn übermäßig erregt werden. Unterschiedliche Ursachen sind möglich für die kurze Störung der Gehirnfunktion, Stoffwechselerkrankungen zum Beispiel. Tierärzte können manche Ursachen behandeln, sodass keine Anfälle mehr auftreten. In vielen Fällen jedoch kann trotz aufwendiger Untersuchungen nicht genau bestimmt werden, warum die Epilepsie bei Hunden auftritt.

Die Fallsucht bei Hunden äußert sich in Form verschieden starker Krampfanfälle. Einen beginnenden Anfall können Sie oftmals bereits an der Verhaltensänderung des Tieres erkennen: Es wirkt ängstlich, sehr anhänglich oder unruhig. Hier können Sie bereits eingreifen, indem Sie beruhigend auf Ihren Gefährten einwirken. Auf diese Weise kann die Fallsucht abgeschwächt werden.

Generalisierter und partieller epileptischer Anfall

Der Anfall an sich kann generalisiert oder partiell sein. Bei einem generalisierten epileptischen Anfall liegt das Tier auf der Seite. Seine Beine sind steif und gestreckt, der Hund rudert mit den Gliedmaßen. Außerdem verdreht das Tier seine Augen und reagiert nicht mehr auf Ansprache. Darüber hinaus ist es möglich, dass es unkontrolliert Speichel, Urin und Kot verliert. Bei einem partiellen Anfall zucken dagegen oftmals einzelne Gesichtsmuskeln oder die Gliedmaßen. Es kann zudem vorkommen, dass der Hund den Kopf oder den Hals verdreht.

Fallsucht bei Hunden behandeln

Wie die Epilepsie bei Hunden behandelt wird, hängt von der jeweiligen Ursache ab. Bei einer Grunderkrankung, wie etwa einer Nieren- oder Leberstörung sowie einer Infektion, wird die jeweilige Erkrankung behandelt, wodurch die Krampfanfälle in der Regel nicht mehr auftreten.

Verortet der Tierarzt die Ursachen der Fallsucht direkt im Gehirn, verschreibt er sogenannte Antiepileptika. Bis das Medikament wirkt, können zwei bis drei Wochen vergehen. In den ersten Tagen der Therapie ist der Hund häufig müde und träge und hat kaum Appetit und Durst. Nach ein paar Tagen lassen diese Effekte jedoch meist nach.

Während eines Krampfanfalls können dem Hund außerdem bestimmte Medikamente verabreicht werden, um den Krampfanfall zu mindern. Wichtig: Hört der Anfall nicht auf, sollte schnellstmöglich ein Arzt konsultiert werden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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