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Ist ein Nabelbruch in der Schwangerschaft gefährlich?

Schwangerschaftsbeschwerden  

Ist ein Nabelbruch in der Schwangerschaft gefährlich?

23.07.2015, 15:32 Uhr | tl (CF)

Ein Nabelbruch in der Schwangerschaft ist nichts Ungewöhnliches und kommt bei vielen werdenden Müttern vor. In welchem Fall Sie jedoch unbedingt einen Arzt aufsuchen sollten, erfahren Sie hier.

Nabelhernie bei Schwangeren

Mit zunehmendem Bauchumfang passiert es bei werdenden Müttern oft, dass die Nabelvertiefung verschwindet. Dieses Phänomen wird auch als "Verstreichen" des Nabels bezeichnet und ist völlig harmlos. In einigen Fällen macht sich jedoch zusätzlich ein Nabelbruch in Form einer Beule bemerkbar. Als Folge der Dehnung der Bauchdecke schieben sich die Bauchmuskeln auseinander. Durch diese Lücke kann sich Gewebe in Form eines Bruchsackes herausdrücken – ein Nabelbruch in der Schwangerschaft ist die Folge.

Nabelbruch in der Schwangerschaft ist meist unbedenklich

Diese Nabelhernie ist jedoch in der Regel harmlos und bildet sich nach der Schwangerschaft meist ganz von allein zurück. Auch die Geburt wird von dem Nabelbruch laut Angaben der "Apotheken Umschau" nicht beeinflusst. Eine Rückenbildungsgymnastik nach der Geburt des Kindes unterstützt die Schließung der Schwachstelle.

Operation bei Komplikationen

Handlungsbedarf besteht jedoch, wenn Schmerzen auftreten oder sich die Ausbuchtung rötlich bis bläulich verfärbt. In diesem Fall können Teile des Darms im Bruchsack verklemmt sein. Um die unzureichende Durchblutung zu beheben, muss die Nabelhernie im Zuge einer Operation behoben werden. Doch wie Professor Ferdinand Köckerling, Chefarzt der Klinik für Chirurgie, Visceral- und Gefäßchirurgie am Vivantes Klinikum Spandau, im Interview mit der "Apotheken Uumschau" versichert, kommt dieser Fall sehr selten vor. Zudem sei der Eingriff relativ risikoarm.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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