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Diabetes: Bei Diabetikern fallen häufig Zähne aus

Folgen der Zuckerkrankheit  

Diabetiker verlieren häufiger Zähne

09.12.2015, 12:19 Uhr
Diabetes: Bei Diabetikern fallen häufig Zähne aus. Diabetiker haben ein höheres Risiko, im Laufe ihres Lebens Zähne zu verlieren, zeigt eine neue Studie.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Diabetiker haben ein höheres Risiko, im Laufe ihres Lebens Zähne zu verlieren, zeigt eine neue Studie. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Volkskrankheit Diabetes schädigt Blutgefäße und Organe. Doch auch die Zähne werden in Mitleidenschaft gezogen. So verlieren Diabetiker im Laufe ihres Lebens durchschnittlich doppelt so viel Zähne wie Nicht-Diabetiker, zeigt eine US-Studie. 

Den Forschern der Duke University in Durham zufolge leidet die Hälfte der US-Amerikaner unter Zahnfleischproblemen. Die Folge ist dann oft Zahnverlust. In ihrer Studie untersuchten die Wissenschaftler, welche Bevölkerungsgruppen am häufigsten davon betroffen sind, wie sie in der Zeitschrift "Preventing Chronic Disease" berichten. 

Diabetiker verlieren doppelt so viele Zähne wie Nicht-Diabetiker 

Sie werteten dazu Daten von 37.000 Probanden des "National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES)" aus. Dabei zeigte sich: Diabetiker hatten im Verlauf der Studie durchschnittlich doppelt so viele Zähne verloren wie Nicht-Diabetiker. Auch Afro-Amerikaner und Menschen mit geringem Einkommen litten überdurchschnittlich oft an Zahnverlust. 

Ein weiteres Ergebnis zeigt: Im Verlaufe der 40 Jahre dauernden Studie verbesserte sich die Zahngesundheit aller Probanden und sie verloren seltener Zähne. Dennoch waren Diabetiker immer noch doppelt so häufig betroffen wie Nicht-Diabetiker.  

Die genauen Ursachen für die höhere Anfälligkeit der Diabetiker kennen die Wissenschaftler nicht. Dennoch raten sie, sowohl die Ernährung als auch die Zahnpflege von Diabetikern stärker im Fokus zu behalten. 

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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