Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Sexuelle Probleme > Impotenz >

Potenz steigern: Diese Übungen verbessern Ihre Erektion

Bessere Erektion  

Diese Übung steigert die Potenz

23.08.2018, 14:00 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel, t-online.de

Potenz steigern: Diese Übungen verbessern Ihre Erektion. Ein Paar liegt auf dem Bett und umarmt sich. (Quelle: Getty Images/LightFieldStudios)

Potenz steigern: Potenz ist auch eine Frage der Psyche. (Quelle: LightFieldStudios/Getty Images)

Erektionsprobleme können die Partnerschaft belasten. Versagt der Penis im Liebesspiel seinen Dienst, sorgt das für Frust. Nicht jeder Mann möchte gleich zu Medikamenten greifen. Ist es die Psyche, die dem Betroffenen im Wege steht, können Vitamine und auch eine bestimmte Übung Abhilfe schaffen.

Stress, Leistungsdruck, Überforderung: Nicht immer sind organische Ursachen der Auslöser für Impotenz. Quillt der Terminplan auf Arbeit über oder stellen Männer zu hohe Anforderungen an sich selbst, schwächt das auch die Erektionsfähigkeit.

Was bedeutet Potenz? Der Begriff bezeichnet die Erektionsfähigkeit des männlichen Penis. Bei Impotenz unterscheiden Mediziner zwei Formen: die Impotentia coeundi und die Impotentia generandi. Die erste bezeichnet die Unfähigkeit zur Durchführung des Geschlechtsaktes. Sie ist diejenige Form, die unter Impotenz im allgemeinen Sprachgebrauch verstanden wird. Die Impotentia generandi ist die zweite Form und bezeichnet die Unfähigkeit zur Fortpflanzung. Es kommt zum Samenerguss, doch die Qualität oder Quantität des Samens genügt nicht.

Wenn die Erektion versagt, fehlt oft die Lust

"In 90 Prozent der Fälle stecken psychische Ursachen hinter Impotenz", sagt Sexualtherapeut Dr. Kurt Seikowski von der Gesellschaft für Sexualwissenschaften. Körperliche Ursachen spielen meist erst mit fortgeschrittenem Alter eine Rolle. "Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind dann eine häufige Ursache, wenn es im Bett nicht klappt."

Probleme mit der Erektion: Eine Potenzstörung oder Erektionsstörung (erektile Dysfunktion) liegt laut Definition der Deutschen Gesellschaft für Urologie vor, wenn ein Mann über einen Zeitraum von sechs Monaten während des Geschlechtsverkehrs keine Erektion aufbauen kann, die bis zu seinem Orgasmus erhalten bleibt. Bei älteren Patienten sind Durchblutungsstörungen die häufigste Ursache von Potenzproblemen. Wenn sich die Schwellkörper nicht ausreichend mit Blut füllen können, bleibt der Penis weich.

Wichtig ist im ersten Schritt also, herauszufinden, woher dieProbleme mit der Potenz kommen. Kann der Arzt körperliche Ursachen ausschließen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die helfen können, der Dysfunktion entgegenzuwirken.

Masturbations-Therapie stärkt die Potenz

Eine Übung, die die Erektionsfähigkeit stärken kann, ist die sogenannte Masturbationstherapie. Diese leitet sich von der Teasing-Technik ab, die bei frühzeitigem Samenerguss angewandt wird. "Bei der Teasing-Technik wird der Penis beim Sex solange stimuliert, bis die Erregung so hoch ist, der Mann kurz vor dem Orgasmus steht.

Dann wird die Beckenbewegung gestoppt und die Stimulation dadurch abgebrochen. Nach etwa 20 bis 30 Sekunden wird das Liebesspiel wieder aufgenommen, um kurz vor dem Höhepunkt erneut gestoppt zu werden", erklärt Seikowski. "Der Mann lernt so, seine Lust zu kontrollieren und hinauszuzögern."

Vier Erektionen und ein Orgasmus

Die Masturbationstechnik zur Verbesserung der Erektionsfähigkeit ist ähnlich. Hierbei übt der Mann allerdings alleine und frei von jeglichem Druck. Er stimuliert den Penis, bis dieser erigiert ist. Dann lässt er die Erektion abklingen. Anschließend stimuliert er sich erneut. "Der Wechsel von kommender und gehender Erektion sollte drei Mal hintereinander durchgeführt werden. Beim vierten Mal belohnt sich der Mann mit einem Orgasmus", erklärt der Experte das Vorgehen. 

Psychische Blockaden schaden der Erektion 

Diese Übung stärkt das Selbstbewusstsein des Mannes. Er lernt, dass sein Körper in der Lage ist, mehrmals hintereinander eine Erektion zu erreichen. Diese Erfahrung in Kombination mit der Übung hilft ihm, im "Ernstfall" entspannter zu bleiben. Er weiß dann, dass es nicht schlimm ist, wenn sein Penis nicht auf Anhieb steif wird oder die Erektion plötzlich abklingt, da er sich darauf verlassen kann, dass sie wieder kommt.

"Dadurch kann er sich viel leichter auf die folgenden Stimulationen einlassen. Die Blockade im Kopf bleibt aus, das Liebesspiel wird nicht unterbrochen und beide Partner können es genießen", sagt Seikowski. "Mit der Entspannung kommen die Erregung und die Erektion meist von selbst."

Vitamin E: Natürliche Mittel zur Steigerung der Potenz 

Statt zu Viagra und anderen Potenzmitteln zu greifen, können Männer es auch mit natürlichen Wirkstoffen versuchen. "Vielfach bewährt hat sich eine vier- bis sechswöchige Kur mit zwei Mal 600 Milligramm Vitamin E pro Tag", weiß Seikowski aus seiner Berufspraxis. "Das Vitamin regt nicht nur die Durchblutung des Penis und der Schwellkörper an, sondern sorgt dafür, dass sich der Mann insgesamt fitter fühlt."

Gut für die Potenz: Rinde des Yohimbe-Baumes 

Eine weitere Alternative sei die Substanz Yohimbin, die aus der Rinde und den Blättern des afrikanischen Yohimbe-Baumes gewonnen wird. Auch sie verbessere die Zirkulation des Bluts. Die Präparate sind rezeptpflichtig. "Wer eine der beiden Möglichkeiten ausprobieren möchte, sollte seinen Arzt fragen, ob diese – auch aus gesundheitlicher Sicht – für ihn geeignet sind", rät der Sexualtherapeut.

Der Vorteil der natürlichen Variante liegt für den Experten auf der Hand: Die Einnahme ist nicht an einen Zeitpunkt gebunden. Der Druck, 30 Minuten nach der Einnahme können zu müssen, entfällt.

Die Erektion ist nicht das Wichtigste

Der Experte rät außerdem dazu, die eigenen Ansprüche an den Sex zu überdenken und zum Beispiel die Erektion nicht als wichtigsten Faktor des Liebesspiels zu sehen. Es gibt viele Wege, sich gegenseitig Lust zu verschaffen. "Sex ist kein Leistungssport und Männer keine, ich sage mal salopp 'Bumsmaschinen'. Sie müssen nicht immer können und nicht den Anspruch haben, es der Frau 'richtig zu besorgen'", betont Seikowski. Männern falle meist eine große Last von den Schultern, wenn sie dies für sich annehmen können.  

Beim Sex auch mal an eine andere denken

Haben beide Partner Lust auf eine zusätzliche Stimulation, sind Pornos für den Experten eine gute Möglichkeit, gemeinsam auf Touren zu kommen. "Ein Sexfilm kann die Lust wunderbar unterstützen – sowohl beim Mann als auch bei der Frau." Zudem rät Seikowski dazu, der Fantasie genügend Raum zu lassen: "Denken Männer beim Sex auch mal an eine andere Frau, ist das völlig in Ordnung. Besonders wenn sie merken, dass ihre Erektion nachlässt, ist diese kleine Hilfe empfehlenswert."

Und auch die richtige Tageszeit kann das Liebesleben unterstützen: Nach dem Aufstehen fühlt man sich meist erfrischt, das Gedankenkarussell vom Vortag ist "weggeschlafen" und der Körper erholt. "Ein guter Zeitpunkt also, um aktiv zu werden", sagt Seikowski. Der Penis werde dann schneller steif.

Potenz stärken: Tipps für eine gute Erektion

Wenn all das nicht hilft und körperliche Ursachen ausgeschlossen sind, gibt es weitere Mittel, die bei Problemen mit der Erektion meist eine spürbare Verbesserung bewirken und helfen, dass der Penis schneller steif wird:

  • Nicht rauchen: Für eine gute Erektion ist eine gute Durchblutung des Penis wichtig. Daher sollten Sie besser auf Nikotin verzichten.
  • Gesund essen: Gesunde und abwechslungsreiche Kost wirkt positiv auf die Zirkulation des Bluts in den Schwellkörpern und Blutdruck. Hierdurch verbessert sich auch der Blutstrom in den Penis, was die Erektionsfähigkeit steigert.
  • Alkohol in Maßen: Alkohol beeinflusst die sexuelle Leistungsfähigkeit. Eine Erektion zu bekommen und der Orgasmus werden schwieriger. Aus diesem Grund sollten Sie Alkohol maßvoll konsumieren.
  • Krafttraining: Bewegung und vor allem Krafttraining helfen Ihnen dabei eine bessere Erektion zu bekommen. Der Körper produziert dadurch nämlich mehr Testosteron, was sich natürlich auch auf die Erektion positiv auswirkt. 
  • Erektionsmittel: falls Ihnen die vorangegangenen Tipps nicht weiterhelfen können und Sie sich überlegen, Mittel wie Viagra oder Cialis  gegen die erektile Dysfunktion auszuprobieren - natürlich in Absprache mit Ihrem Arzt.

Übrigens: Ejakulation (Samenerguss) und Orgamus sind eng miteinander verknüpfte, durch Seratonin gesteuerte sexuelle Funktionen des Mannes. Das Auslösen von Ejakulation und Orgasmus bedarf nicht immer einer Erektion. Altersbedingt nehmen Kraft und Intensität von Ejakulation und Orgasmus sowie Spermamenge ab. 


Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Elegant und stilsicher - entdecken Sie die Eventlooks
bei MADELEINE
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Sexuelle Probleme > Impotenz

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018