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Darum schÀdigen schlechte ZÀhne Ihr Gehirn

MHa

Aktualisiert am 10.03.2017Lesedauer: 2 Min.
Schlechte ZĂ€hne lassen auch auf einen schlechten allgemeinen Gesundheitszustand schließen
Schlechte ZĂ€hne lassen auch auf einen schlechten allgemeinen Gesundheitszustand schließen (Quelle: Pencefn/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Wie eine Studie zeigt, steht die geistige Gesundheit in Zusammenhang mit der Mundhygiene. Je schlechter die ZĂ€hne und je weniger Sie im Alter noch davon haben, desto grĂ¶ĂŸer ist das Risiko eine Krankheit zu bekommen, vor der sich viele Menschen fĂŒrchten.

Eine Studie japanischer Forscher von der Kyushu University in Fukuoka untersuchte die Folgen von schlechter Mundhygiene auf den Körper Àlterer Menschen.

Darauf stĂŒtzt sich die Studie

Das Forscherteam sammelte Daten von rund 1600 Probanden. Dabei gab es folgende Faktoren, die die Mediziner berĂŒcksichtigten:

  • Studienteilnehmer waren mindestens 60 Jahre alt und gesund
  • Alter
  • Geschlecht
  • Beruf
  • Bildungsstand
  • Tabak- und Alkoholkonsum
  • Vorerkrankungen
  • Ausmaß der Zahnpflege
  • HĂ€ufigkeit der Zahnarztbesuche

Zu diesem Ergebnis kommt die Untersuchung

Die Forscher fanden heraus, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Zustand sowie der Anzahl der ZÀhne im Alter und dem Risiko einer Demenz- beziehungsweise Alzheimererkrankung gibt. Anders gesagt, die Mundhygiene hat einen Einfluss auf die ErinnerungsfÀhigkeit.

Im Verlauf von durchschnittlich 5,3 Jahren erkrankten 180 Teilnehmer der Studie aufgrund schlechter ZĂ€hne an Demenz. 127 davon bekamen die Diagnose Alzheimer gestellt.

Was bedeutet fĂŒr Sie im Alter?

„Unsere Ergebnisse betonen die klinische Bedeutung von Zahnpflege und Zahnbehandlung – insbesondere im Hinblick auf den Zahnerhalt – fĂŒr die Verringerung des Demenzrisikos im Alter“, sagt Ohara gegenĂŒber “Wissenschaft Aktuell“.

Wenn man nur noch weniger als 20 ZÀhne im Mund hat, dann erhöht sich parallel dazu die Wahrscheinlichkeit einer Demenzerkrankung um 60 bis 80 Prozent. Das wurde deutlich, als ein Vergleich zu Menschen im selben Alter und mit mehr als 20 ZÀhnen im Gebiss angestellt wurde.

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Das Risiko ausgedrĂŒckt in Zahlen

Die prozentuale Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken, lÀsst sich in zwei Gruppen zusammenfassen:

  • Ältere Menschen mit einem bis neun ZĂ€hnen: 81 Prozent
  • Ältere Menschen mit zehn bis 19 ZĂ€hnen: 63 Prozent

Parallel dazu steigt das Risiko einer Alzheimererkrankung als Form der Demenz ebenfalls: Je weniger ZÀhne, desto höher ist die Gefahr.

Welche ErklĂ€rung gibt es fĂŒr diesen Zusammenhang?

Die Forscher lieferten neben den Ergebnissen auch mögliche ErklĂ€rungen fĂŒr die Auswirkung starken Zahnausfalls auf Demenz- beziehungsweise Alzheimererkrankungen.

Bakterielle Infektion

Diese verursacht Parodontitis (EntzĂŒndung im Mundraum), welche wiederum die Hauptursache fĂŒr den Zahnausfall ist. Zudem kann eine bakterielle Infektion der Auslöser fĂŒr chronische EntzĂŒndungen in anderen Teilen des Körpers sein wie frĂŒhere Studien belegen. In der Konsequenz können diese EntzĂŒndungen das Alzheimerrisiko begĂŒnstigen.

Kauen ist ein nicht zu unterschÀtzender Faktor

Kaubewegungen steigern die Durchblutung im Gehirn. Wenn aber bereits viele ZĂ€hne ausgefallen sind, hat das einen Einfluss auf die ErnĂ€hrung. Man nimmt nur noch Nahrungsmittel zu sich, die nicht mehr stark zerkaut werden mĂŒssen. Das mindert die Durchblutung im Gehirn und kann kognitive BeeintrĂ€chtigungen begĂŒnstigen.

So wichtig ist die richtige Mund- und Zahnpflege

Generell sind die Forscher der Meinung, dass man an der Mund- und Zahngesundheit auch den allgemeinen Gesundheitszustand ableiten kann. Und ein schlechter körperlicher Zustand begĂŒnstigt nicht nur Demenzkrankheiten.

TĂ€gliches ZĂ€hneputzen sowie regelmĂ€ĂŸige Zahnarztbesuche können laut der Mediziner dazu beitragen, dass man geistig fit und gesund bleibt. Kognitive Frische und gesunde ZĂ€hne greifen also ineinander wie ZahnrĂ€der.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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