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Parodontitis: Der Zahnkiller neben Karies

Von dpa
Aktualisiert am 09.12.2018Lesedauer: 2 Min.
Eine Frau im Behandlungszimmer hat Angst vor dem Angst
Sie haben Angst vorm Zahnarzt? Vor einer Parodontitis gibt es mehr zu fürchten: Bei der Zahnbettentzündung droht Zahnverlust (Quelle: Science Photo Library/imago-images-bilder)
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Karies ist schon lange nicht mehr der Hauptfeind gesunder Zähne. Als Hauptursache für Zahnverlust gelten heute chronische Entzündungen des Zahnbetts. Die tun aber lange Zeit nicht weh – und zum regelmäßigen Zahnarzt-Check geht auch nicht jeder.

Das Risiko der chronischen Zahnbettentzündung

Wann waren Sie zuletzt beim Zahnarzt? Viele Menschen unterschätzen nach einer Untersuchung der Barmer Krankenkasse das Risiko der chronischen Zahnbettentzündung Parodontitis. Sie gingen entweder zu selten oder zu spät zum Zahnarzt oder beachteten Therapieempfehlungen nicht, heißt es im Barmer Zahnreport.

Parodontitis ist die Hauptursache für Zahnverlust


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Selbst nach einer Therapie gingen noch bei einem Drittel der Erkrankten innerhalb von vier Jahren Zähne verloren. Chronische Zahnbettentzündungen gelten heute als Hauptursache für Zahnverluste. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KZBV) kritisierte aber auch den Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen, die unter anderem nicht für Parodontitis-Nachbehandlungen zahlten.

Gefahr: Es tut zunächst nicht weh

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Anders als Karies ist eine Zahnbettentzündung erstmal nicht schmerzhaft. Sie kann durch Beläge (Plaque) auf den Zähnen und in Zahnzwischenräumen entstehen. Der Körper reagiert oft erst mit einer Zahnfleischentzündung, die ohne Behandlung nicht selten in tieferes Gewebe vordringt. Das kann eine Parodontitis auslösen. Achten Sie daher auf erste Anzeichen wie Zahnfleischbluten.

Raucher und Diabetiker sind besonders gefährdet

Raucher, Diabetiker sowie Menschen mit einem geschwächten Immunsystem gelten als besonders gefährdet. Durch regelmäßiges Zähneputzen und tägliches Reinigen der Zahnzwischenräume lassen sich Zahnbettschäden vermeiden.

Jeder Zweite soll betroffen sein

Nach Angaben der KZBV ist rund jeder zweite jüngere Erwachsene (52 Prozent) von einer parodontalen Erkrankung betroffen. Viele, ohne davon zu wissen, heißt es in der Barmer-Untersuchung. Unter Senioren wiesen sogar nahezu zwei Drittel unter Zahnbettentzündungen auf.

Insgesamt nehme die Zahl der Menschen mit Parodontalerkrankungen nach der Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie aber nicht zu, erklärt die KZBV. Bei jüngeren Erwachsenen habe sich die Zahl schwerer Fälle seit 2005 halbiert. Auch bei jüngeren Senioren gebe es einen rückläufigen Trend.

Vorsorge ist alles

Entwarnung bedeute das nicht. "Wir können Betroffenen daher nur dringend raten, frühzeitig zum Zahnarzt zu gehen und dessen Therapie-Empfehlungen auch konsequent umzusetzen", sagt Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer.

Wer nicht jährlich zur Kontrolluntersuchung gehe, verdopple sein Risiko, Zähne zu verlieren. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung sieht diesen Kontrollabstand als zu gering an. Der Leistungskatalog der Kassen sei mit Blick auf Prävention und Nachsorge unvollständig und entspreche nicht mehr dem Stand der Wissenschaft.

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Die Deutschen gehen zu selten zum Zahnarzt

Selbstverantwortung der Patienten spielt aber auch eine Rolle. Im Jahr 2015 gingen nach dem Barmer Zahnreport nur gut 71 Prozent aller Versicherten mindestens einmal im Jahr zum Zahnarzt – bei den Männern waren es rund zwei Drittel (67,8 Prozent), bei den Frauen drei Viertel (75,4 Prozent). Wie immer gilt: Die richtige Zahnpflege kann Ihnen viel Ärger ersparen – und soll sogar Ihre Lebenszeit positiv beeinflussen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Ann-Kathrin Landzettel
Barmer

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